Test Moto GP 4

von Gerd Schüle (19. Juni 2005)

Die Haarnadelkurve neigt sich dem Ende zu. Nun liegt eine lange Gerade vor mir. Bevor ich wegen der nächsten Kurve abbremsen muss, hat meine Tachonadel die 300er Marke überschritten. Klar ihr wisst schon, wovon ich rede - nein, nicht von der Formel 1, sondern von Motorradrennen. In "Moto GP 4" könnt ihr euch solch einem Geschwindigkeitsrausch auf virtuelle Art und Weise hingeben. Wie hoch der Spaßfaktor dabei ist, erfahrt ihr in unserm Test.

Vor einer Kurve sollte man abbremsenVor einer Kurve sollte man abbremsen

Erweiterter Umfang

In "Moto GP 4" dreht sich natürlich alles wieder um den Motorrad Rennsport. Im Gegensatz zum Vorgänger aber mit einem deutlich erweiterten Umfang. Außer der Namensgebenden Königsklasse dieser Rennsportart, der Moto GP Rennserie, haben die Entwickler diesmal auch die 250er und 125er Klasse mit ins Spiel eingebaut. Dank der offiziellen Lizenz sind sämtliche Originalfahrer aller 3 Klassen samt ihren authentischen Rennmaschinen ins Spiel integriert worden. Deshalb streiten sich wie in der Realität die Teams von Honda, Aprilia, Ducati, Yamaha und andere namhafte Hersteller um die drei begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen. Auch bei den Rennstrecken haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben, denn die Rennen finden auf 19 unterschiedlichen der Realität nachgebauten Kursen statt. Somit hat "Moto GP 4" alle Zutaten für eine gelungene Rennsportsimulation mit authentischer Atmosphäre. Auch der Herausforderungsmodus wurde mit 25 zusätzlichen Herausforderungen deutlich aufgestockt und enthält jetzt insgesamt 125 Aufgaben, in denen ihr euere fahrerisches Begabung unter Beweis stellen könnt.

Jetzt aber mit vollgas in die GeradeJetzt aber mit vollgas in die Gerade

Die Spielmodi

Ungeduldige können sofort im Arcade Modus mit ihrer Lieblingsmaschine auf ihrer Lieblingsstrecke ein schnelles Rennen absolvieren. Das Herzstück von "Moto GP 4" ist natürlich der Saison Modus. Hier fängst Du in der untersten Klasse an und arbeitest Dich langsam nach oben, mit dem Ziel einmal der King in der Königsklasse zu werden. Jedes Rennwochenende fängt mit dem freien Training an. In der Qualifikation legst du dann deinen Startplatz im Rennen fest. Damit der möglichst gut ausfällt, hast du die Möglichkeit dein Motorrad optimal auf die Strecke einzustellen, in dem du Veränderungen am Motor, dem Getriebe, der Bremse und dem Kurvenverhalten deiner Maschine vornimmst. Aber keine Angst, auch die Grundeinstellungen sind schon sehr ordentlich. Außerdem, falls ihr keine Rennsportprofis seid, solltet ihr erst im Training euer Können ausloten bevor ihr euch an eine Saison heranwagt. Hier könnt ihr das richtige Kurvenfahren lernen und einüben und die Unterschiede der drei Rennklassen kennen lernen. Habt ihr ausführlich trainiert, könnt ihr in den Zeitrennen sehen, wie gut ihr geworden seid. Im Herausforderungsmodus müsst ihr bestimmte Aufgaben erfüllen wie z. B. eine Bestzeit zu knacken.

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