Test Cursed Crusade - Seite 2

Mit Videosequenzen haben die Entwickler nicht gespart. Etwas zu viel des Guten.Mit Videosequenzen haben die Entwickler nicht gespart. Etwas zu viel des Guten.

Langatmige Einführung

Der Einstieg in verläuft zunächst passiv. Das Spiel bombardiert euch immer wieder mit minutenlangen Videosequenzen. Kantige Gesichter und matschige Texturen beweisen, dass ihr keine grafische Meisterleistung serviert bekommt. Die Handlung wirkt wie in einem Actionfilm: Leichte, aber verträgliche Kost. Einzig die merkwürdigen Schnitte zwischen den Levels verwirren. Sobald das Spiel los geht, findet ihr euch vor einer Schar Feinde wieder. Kurze Steuerungseinführung, einige Feinde töten, Videosequenz. Mehr Spiel und weniger Video wäre zu Spielbeginn schön gewesen.

In der ersten Spielstunde lernt ihr die Raffinessen des Actionspiels. Eure Waffen solltet ihr beispielsweise regelmäßig austauschen, denn sie verschleißen schnell. Wer diesen Rat nicht beherzt, steht nach 20 Tötungen mit einem Stock statt einer Axt da. Oder einem Griff statt einem Schwert. Zum Glück hebt ihr Waffen gefallener Feinde auf. Zudem entdeckt ihr in den Levels Sammel-Gegenstände, die euch Fähigkeitenpunkte einbringen.

Gelegentlich tötet ihr Gegner mit spektakulären Spezialattacken.Gelegentlich tötet ihr Gegner mit spektakulären Spezialattacken.

Kampfsystem und Combo-Klopper

Das Kampfsystem ist eingängig. Eine Taste für leichte Schläge, eine für harte. Dazu kommen Blocks, Block-brechende- und betäubende Angriffe. Wer im richtigen Moment auf die Block-Taste drückt, kontert den Angriff seines Gegners. Außerdem habt ihr eine ganze Reihe an Angriffskombinationen zur Verfügung, die ihr später noch erweitert. Das erinnert an Prügelspiele wie Street Fighter 4. Allerdings verliert ihr bei der Masse an Angriffen schnell den Überblick. Eine komplexe Kombo mit zwei Schwertern wollen die Helden zudem partout nicht ausführen.

Nach jeder Mission erhaltet ihr Fähigkeitenpunkte, mit denen ihr stärkere Kombos freischaltet. Jede Waffenkonstellation besitzt ihre eigenen Bewegungen. Schwert und Axt spielen sich anders als Schwert und Keule. Von Zweihändigen Waffen abgesehen. So verliert im Fähigkeitenbildschirm schnell den Überblick. Da fällt die Wahl schwer, ob ihr eure Punkte lieber in zwei Schwerter oder doch in Keulen investiert. Letztere richten zwar weniger Schaden bei normalen Gegnern an, kloppen gepanzerten Rittern aber die Stahlplatten vom Leib.

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