Baron Wittard (PC)
Test
Baron Wittard - Gruselstunde zum Gruseln
Die meisten Grusel-Spiele setzen auf Gewalt und Schockeffekte. Da das in einem Rätselspiel im Stil der Myst-Reihe nicht so gut funktioniert, versucht Baron Wittard euch subtil das Gruseln zu lehren. Das gelingt nur teilweise. Von Maximilian John
In Baron Wittard - Das dunkle Geheimnis von Utopia werdet ihr fast das ganze Spiel lang verfolgt. Doch ihr seht nur selten, vor was ihr auf der Flucht seid. Ihr wisst nur, dass ihr durch ein Amulett an eine Stadt namens Utopia gebunden seid. Die hat der Architekt Baron Wittard entworfen. Sie ist komplett überdacht und ihr sollt dort dunkle Kräfte besiegen. Die vorhandene Sprachausgabe ist unspannend und teilweise sogar ungewollt komisch. Das zerstört mitunter die ganze Atmosphäre, die die Schauplätze und deren Hintergrundgeräusche eigentlich sehr gut aufbauen.
Die Rätsel im Spiel wirken ideenlos und lassen sich selten mit Logik lösen. Stattdessen braucht ihr Hinweise. Diese Hinweise sind allerdings teilweise so abwegig versteckt, dass es schwer ist sie zu finden oder überhaupt als Hinweise zu erkennen. Anders sind die kleineren Zwischenrätsel, die ihr lösen sollt, um etwa Türen zu öffnen. Immerhin diese sind logisch aufgebaut und abwechslungsreich.
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