Test Dark Souls - Die Wahl der Waffe, Fakten und Meinung

Die Wahl der Waffe

Wichtig für jeden Kampf ist die Wahl der Waffe. Wenn mehrere Skelette gleichzeitig angreifen, wäre eine Waffe ratsam, die mit einem Schlag auch mehrere Gegner trifft.

Oft greifen die Gegner auf engstem Raum an. Flüchten fällt dann schwer.Oft greifen die Gegner auf engstem Raum an. Flüchten fällt dann schwer.

Bei einem schwer gepanzerten Ritter sollte es eine dementsprechend schwere Waffe sein, die gegen diese Rüstung ankommt. Sich auf nur eine Waffe zu konzentrieren, bringt nichts. Schilde, die Magieresistenz aufweisen, Axt, Krummschwert, Hellebarde, Langschwert - die Auswahl ist riesig.

Und dennoch spielt sich Dark Souls nicht so gut wie Demon's Souls. Daran Schuld ist auch dieser Punkt: Ihr könnt im Online-Modus keine Freunde mehr direkt einladen. Ihr trefft hier auf zufällige Spieler, doch in Demon's Souls könnt ihr gezielt Mitspieler einladen.

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Das erwartet euch online

Auch die Faszination des Spiels fällt nicht mehr so groß aus wie noch im Vorgänger. Demon's Souls lebte zum Teil von der Überraschung. Keiner wusste, was ihn erwartet. Doch bei Dark Souls wisst ihr genau, was auf euch zukommt. Die Überraschung fehlt, die Zeit, das Spiel erst einmal zu verstehen.

Dieses Video zu Dark Souls schon gesehen?

Fakten:

  • große Waffenauswahl
  • tolle, melancholische Stimmung
  • großartige Bosskämpfe
  • abwechslungsreiche Schauplätze
  • offene Spielwelt
  • Taktik gefragt
  • knackiger Schwierigkeitsgrad
  • tolle Architektur
  • teils veraltete Grafik
  • keine Freunde im Kooperativspiel
  • kleinere Ruckler
  • unübersichtliches Inventar
  • lange Wege nach Rücksetzpunkten
  • Gegner bei Neueinstieg wieder da
  • viel Auswendiglernen
  • keine deutsche Sprachausgabe

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Ich könnte heulen! Ich könnte mich heulend in die Ecke kauern und auf ewig fluchen. Dieser verdammte Drecks-Dämon! Er will einfach nicht sterben. Maaaaaaann! Ein Wochenende Dark Souls bedeutet für mich viele Schimpfwörter und Gefühle von Euphorie.

Und weil das Spiel so lang ist, werden wohl noch viele Wochenenden folgen. Obwohl Dark Souls bockschwer ist, treibt es mich an, motiviert mich. Denn jedes Mal wenn ich sterbe, weiß ich: es gibt eine Lösung. Deswegen versuche ich mich an einem Gegner auch drei Stunden lang.

Diese melancholische, wunderschöne Spielwelt fasziniert mich. Es erzählt eine Geschichte ohne viele Worte oder Zwischensequenzen. Jeder Charakter, selbst wenn er kaum etwas sagt, ist plötzlich ungemein wichtig. Die Hälfte aller Charaktere in anderen Rollenspielen interessieren mich dagegen nicht die Bohne.

Und dennoch ist Dark Souls für mich persönlich nicht besser als Quasi-Vorgänger Demon's Souls. Ich weiß, was mich erwartet. Bei Demon's Souls habe ich Wochen gebraucht, um es zu verstehen, die Faszination dahinter zu begreifen. Auch Dark Souls fasziniert mich. Aber nicht mehr so stark wie noch Demon's Souls.

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meint: Bockschweres, aber faszinierendes Rollenspiel in einer wunderschönen und melancholischen Spielwelt. Allerdings werden nur Masochisten wirklich glücklich.

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