Test BF 3 - Einzelspieler - Die Ruhe vor dem Sturm, Kooperativ-Modus - Der erste Hauch von Mehrspieler

Wer ist wer? Eine Frage des Charakters

Ihr hetzt von einem Schlachtfeld zum nächsten. Es folgt jeweils eine kurze Zwischensequenz und wieder befindet ihr euch an einem anderen Ort. Das verwirrt. Die hervorragende Grafik versüßt diese Handlungssprünge allerdings: Etwa ein Luftkampf in einem Jet oder der Sprung aus einem Flugzeug sehen einfach genial aus.

Und ab die Post - es geht abwärts.Und ab die Post - es geht abwärts.

Dass ihr im Laufe der Kampagne nicht nur aus Sicht Blackburns spielt, sondern auch noch mit anderen Charakteren, trägt nicht gerade zum Verständnis bei. Ein Problem, das sich die Entwickler wohl von Call of Duty - Modern Warfare 2 abgeschaut haben.

Blackburn erzählt zwar die Geschichte, aber plötzlich sucht ihr als Russe namens Dima einen Kerl, der eine Bombe durch Paris schleppt. Am Ende schließt sich immerhin der Kreis - trotzdem bleiben einige Fragen ungeklärt.

Einzelspieler - Die Ruhe vor dem Sturm

Der Einzelspieler-Modus wirkt linear, trotz weitläufiger Areale. Auf dem Schwierigkeitsgrad "Normal" seht ihr in rund fünf Stunden den Abspann. Welle für Welle mäht ihr mit euren verbündeten Computerkameraden Gegner nieder, so fühlt es sich zumindest an. Dazwischen gibt es kleine Verschnaufpausen. Es fehlt ein wenig der Spielfluss, die Gegnerwellen wirken zum Teil aufgesetzt.

Die Level sehen groß aus doch der Schein trügt.Die Level sehen groß aus doch der Schein trügt.

Die Intelligenz der vom Computer gesteuerten Gegner glänzt auch nicht mit brillanten taktischen Manövern. Vielmehr warten die virtuellen Fußsoldaten bis sich etwas in ihrem Sichtfeld bewegt und ballern dann wild drauf los.

Dabei werfen sie sich gegenseitig Granaten vor die Füße. Immerhin gehen die Burschen selbstständig in Deckung und mit den erbeuteten Waffen könnt ihr schon mal für den Mehrspieler-Modus trainieren.

Trotz dieser Kritikpunkte unterhält euch die Kampagne. Doch der Einzelspieler-Modus ist nicht viel mehr als ein Vorgeschmack auf die Mehrspieler-Gefechte.

Kooperativ-Modus - Der erste Hauch von Mehrspieler

Der Mehrspieler-Modus beginnt mit dem neuen kooperativen Modus, auf dem ihr gemeinsam Missionen erledigen dürft - offenbar ein weiteres Zugeständnis an die Call-of-Duty-Reihe.

Spielt kooperativ mit euren Freunden.Spielt kooperativ mit euren Freunden.

In jedem Fall erweist sich das als Schachzug, den Online-Spieler sicher begrüßen. Jetzt könnt ihr mit bis zu vier Freunden sechs Missionen gemeinsam bewältigen. Ihr dürft auch über Battlelog einer zufälligen Gruppe beitreten.

Die Missionen finden auf Kartenabschnitten der Kampagne statt. Jedoch sind die Aufträge neu und es gibt keine Speicherpunkte. Ihr könnt hier eure Kameraden dafür mit gedrückter Aktionstaste wiederbeleben, was normalerweise nur der Sturmsoldat mit ausgerüstetem Defibrillator schafft. In diesem Modus spielt ihr aber keine der vier Mehrspieler-Klassen.

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