Test Shadow of Rome

von Clemens Eisenberger (08. Februar 2005)

Games mit geschichtlichem Hintergrund erinnern mich immer an die öden Cryo-Titel à la "Das Grab des Pharao". Doch dieses Spiel stammt vom Onimusha-Schöpfer Keiji Inafune. Ob es trotzdem in diesen Topf geworfen werden kann oder ob uns ein geniales Spielerlebnis erwartet lest ihr in unserem Test.

Agrippa versucht, sich auf den Thron zu katapultieren...Agrippa versucht, sich auf den Thron zu katapultieren...

In foro Romano contendimus debere

Zu Beginn des Spieles dürft ihr in einem gut geränderten Intro bereits einige blutige Szenen sehen. Dabei erfahrt ihr etwas über die Geschichte des Spieles: Den Mord an Cäsar, der auch hier mit den berühmten Worten "Et tu Brute" dahinscheidet. Doch dann beginnen die Probleme: Vipsanius, Agrippas Vater, wird des Mordes an Cäsar beschuldigt und soll vom Sieger eines Gladiatoren-Turniers hingerichtet werden. Auch Frau und Kinder müssen dran glauben. Agrippa, mit dem ihr über weite Teile des Spieles unterwegs seid, lässt sich das natürlich nicht ohne Weiteres gefallen und schreibt sich für dieses Turnier ein, um seinen Vater zu retten. Während ihr mit Agrippa spielt, wird gemetzelt was das Zeug hält. Es erinnert stark an "Kill Bill Vo. 1" wie hier Blut das fließet und die Körperteile in Massen herumfliegen, wenn ihr gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpfen müsst. So spaßig das jetzt auch klingen mag, es hat auch seine Nachteile: Die Kämpfe sind stellenweise wirklich sauschwer. Und das schon auf der Einstellung "Normal". In Kapitel 2 müsst ihr dann gegen Gegner kämpfen, die so leicht nicht zu besiegen sind.

Wenn ich mich schnell verstecke, dann merkt nicht mal Decius dass ich heute Bohnen gegessen habe...Wenn ich mich schnell verstecke, dann merkt nicht mal Decius dass ich heute Bohnen gegessen habe...

Nach vielen Versuchen solltet ihr so viel Übung haben, dass ihr wirklich jeden Gegner kalt stellen können. Als nervig stellte sich die Tatsche heraus, dass, wenn ihr den letzten Kampf einer Serie verliert, ihr alle Kämpfe und nicht nur den letzten wiederholen müsst. Vor allem wenn man diese Prozedur mehrere Male durchstehen muss, geht dies stark auf die Nerven. Der direkte Gegenpart zu Agrippa ist Oktavian, eine Art Möchte gern "Sam Fisher". Oktavian will sich auch an den Ermittlungen über Cäsars Tod beteiligen. Darum schleicht er durch Senatsgebäude, Gefängnisse etc., um an brauchbare Tipps und Informationen zu kommen. Auch Oktavians Passagen können jedoch stellenweise etwas frustrierend sein. Nämlich dann, wenn euch die Wachen plötzlich und ohne Vorwarnung erkennen, obwohl ihr nichts Auffälliges gemacht habt. Genau wie bei Agrippa müsst ihr dann den gesamten Level wiederholen. Für Oktavian sind Verkleidungen am allerwichtigsten. Ein Beispiel gefällig, wenn ihr ins Senatsgebäude hineinkommen wollt, müsst ihr euch die Uniform eines Senators besorgen.

Weiter mit: Test Shadow of Rome - Seite 2

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