Test Shadow of Rome - Seite 2

Von hinten kommende Gegner sind keine Seltenheit, dass ihr sie so gut seht allerdings schon...Von hinten kommende Gegner sind keine Seltenheit, dass ihr sie so gut seht allerdings schon...

Technik aus der Antike oder aus der Neuzeit?

Leider sind Oktavians Level generell nur halb so spannend wie die von seinem Kollegen Agrippa, weil er schon nach einem einzigen Treffer tot ist. Wegen der seltsame KI der Gegner (welche auch bei Agrippa stört) kann solch ein Treffer schneller erfolgen als euch lieb ist. Bei der Grafik stört bereits nach den ersten Spielminuten etwas sehr stark: Das permanente und penetrante Kanten- und Flächenflimmern. Dies kann teilweise stark nerven, ist aber auch der einzige Kritikpunkt an der Grafik des Spieles. Licht- und Schatteneffekte sind (bis auf die Tatsache, dass ihr keine Schatten auf senkrecht stehende Dinge, z.B. Mauern, werfen könnt) gut gelungen und auch der Rest überzeugt. Eure Gegner sehen zwar fast alle gleich aus, dafür sind die wenigen Gegnertypen schön gestaltet. Die Animationen der Spielfiguren sind sehr gut gelungen und sehen allesamt sehr menschlich aus. Sowohl in Kampf- als auch in Schleichszenarien oder den zahlreichen Zwischensequenzen konnte ich kein unbewusstes Robo-Dancing ausmachen. Die Steuerung funktioniert auch ganz gut und die Tastenbelegung ist sehr intuitiv und schon nach kurzer Zeit einstudiert

Bevor ihr als Gladiator aufgenommen werdet müsst ihr noch einen kleinen Schaukampf gewinnen.Bevor ihr als Gladiator aufgenommen werdet müsst ihr noch einen kleinen Schaukampf gewinnen.

Decius Dummus

Lediglich bei Kämpfen mit vielen Gegnern gleichzeitig könnt ihr schon mal die Übersicht verlieren, da ihr die Kamera aber jederzeit manuell nachjustieren könnt, stellt dies nur ein geringes Problem dar. Der Sound kann sich ebenfalls sehen, Verzeihung, hören, lassen. Die Soundeffekte während der Schlacht klingen gut und sehr authentisch, die Sprache und auch die Musik kommen glasklar rüber. Bis auf das Fehlen von Abwechslung in der Musik habe ich hier nichts zu beanstanden. Die KI macht im Spiel leider des öfteren Probleme. Die Gegner verhalten sich ziemlich dumm, sie folgen einem bestimmten Muster. Die Endbosse sind da nicht anders, sie sind nur stärker. Leider sind auch eure Mitstreiter von diesem Syndrom betroffen. Wenn ihr mit Oktavian und Agrippa unterwegs seid, steuert ihr meist den Krieger, doch auch Oktavian kann angegriffen werden. Selbst wenn ihm jemand den Speer in den Rücken rammt, tut er meist gar nichts und bleibt einfach still stehen.

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