Test Silent Hill 4 - The Room

von Clemens Eisenberger (02. November 2004)

Stellt euch vor, ihr seid in eurer eigenen Wohnung gefangen, habt Alpträume und in eurem Bad klafft ein riesiges Loch. In dem Fall sind die Auslöser dafür keine schlechten Handwerker sondern die Gruselspezialisten Konami, die euch den 4. Teil der erfolgreichen Serie "Silent Hill" bescheren. Ob's was taugt erfahrt ihr in unserem Test.

Welcome Home!

Henry Townshend ist der verzweifelte Protagonist dieses Spiels. Er wacht auf, und kann einfach seine Wohnungstür nicht mehr öffnen. In seinem Badezimmer ist ein großes Loch, das ihn zu verschiedenen angsteinflößenden Plätzen bringt. Ihr müsst also Henrys Leidensweg folgen und viele Monster zur Strecke bringen.

Ein neuer Balken links oben zeigt euch eure Lebensenergie an, was Fragen wie "Warum bin ich jetzt plötzlich tot?" und damit verbundene Frustausbrüche eindämmt. Ein kleiner Kreis neben diesem Balken zeigt euch an, wie stark eure Energie gerade aufgeladen ist. Mit jedem Schlag auf ein Monster füllt sie sich ein bisschen, bis ihr einen Ultra-Schlag machen könnt, der das Monster auf den Boden schleudert. Bei großen Gegnermassen kann das zu Problemen führen, denn nach so einem Schlag müsst ihr euch ein paar Sekunden lang erholen, in denen ihr uneingeschränkt angreifbar seid.

Zwischen den "Missionen" könnt ihr durch in den Levels verteilten Löchern wieder in eure Wohnung um euch gratis zu heilen oder um abzuspeichern. Euer Menü ist diesmal stark begrenzt, momentan nicht wichtige Gegenstände werft ihr einfach daheim in die Kiste.

Die Technik: Durchs Loch gekommen, oder nicht?

Die Grafik ist sehr gut gelungen. Wenn sie auch nicht unbedingt auf dem aktuellen Stand der Technik ist (ein durch Störeffekte bewusst herbeigerufener Effekt) sind die Levels sehr schön und abwechslungsreich texturiert, die Charaktere (Menschen und Monster) sehen auch gut aus. Bei den Monstern muss ich allerdings wieder die Anzahl der verschiedenen Arten bemängeln. Allzu viele gibt's nämlich nicht.

Die Musik von Komponist Akira Yamaoka ist grandios und erzeugt eine genial-gruselige Atmosphäre. Hin und wieder verursachen die Widersacher auch Geräusche, die die Atmosphäre positiv beeinflussen. Die gelegentlich rülpsenden Krankenschwestern sind zwar nicht so der Hammer, aber die sieht man auch nicht allzu oft.

Die Steuerung eures Recken hat die bekannten Stärken und Schwächen der Vorgänger. Noch immer ist die Kampf-Steuerung etwas schwammig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.

In den Zwischensequenzen bewegen sich die Charaktere durchwegs sehr realistisch und geschmeidig. Die Monster haben zwar ein geringeres Repertoire als die Menschen, trotzdem sind die Animationen sehr gut gelungen.

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