Test Super Pokémon Rumble: Die Taschenmonster erstmals auf 3DS

von Thomas Nickel (09. Dezember 2011)

In Nintendos Pokémon-Universum gibt es nicht nur beschauliche Rundenkämpfe: In ihrem großen 3DS-Debüt treffen sich die Pokémon zur großen Massenkeilerei im Spielzeugland.

Der Bildschirm wimmelt nur so vor Figuren.Der Bildschirm wimmelt nur so vor Figuren.

Ihr habt Hunderte von ihnen trainiert, ihr habt sie fotografiert, habt mit ihnen geflippert, ihr habt mit einem von ihnen gesprochen und selbst den alten Mario haben sie schon vermöbelt.

Und auch bei Super Pokémon Rumble geht's wieder handfest zur Sache: Hier geht sich Nintendos komplette Monster-Menagerie gegenseitig an den Kragen - um bei einem großen Kampf das stärkste Pokémon überhaupt zu küren.

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Pokémon - Get Ready To Rumble!

Ihr zieht mit einer Monstertruppe durch die Lande und erledigt mit typischen Pokémon-Attacken die Gegner gleich haufenweise. Spektakuläre Kämpfe gegen Bossgegner im XXL-Format stellen dabei die dramaturgischen Höhepunkte dar.

Doch halt, so dramatisch ist das alles garnicht: Tatsächlich findet das neue Pokémon-Abenteuer im Spielzeugland statt. Hier vermöbeln sich keine echten Taschenmonster, sondern nur knuffige Aufzieh-Spielzeuge die den "echten" Pokémon nachempfunden sind.

Die Kämpfe: Schnell, simpel, spaßig

Wer hier nun die taktischen Rundenkämpfe der klassischen Pokémon-Spiele erwartet, der muss weiterhin warten, bis Nintendo eine "reguläre" Pokémon-Episode auf den neuen Handheld los lässt. Super Pokémon Rumble ist unterm Strich die inhaltlich stark erweiterte Fortsetzung des WiiWare-Spektakels Pokémon Rumble. Ihr lauft also durch recht lineare Levels, verhaut alles, was sich euch in den Weg stellt und macht in Städten gelegentlich Rast.

Die großen Bosse stecken einiges weg.Die großen Bosse stecken einiges weg.

Dort redet ihr mit freundlicher gesinnten Pokémon und ladet eure Energie auf. In den Kämpfen besiegt ihr eure Gegner nicht nur.

Mit manchen schließt ihr auch Freundschaft, um sie dann selbst einzusetzen. Das ist zwar auch ein wenig vom Faktor Glück abhängig, aber die Freude ist immer groß, wenn sich ein neuer Mitstreiter eurer Truppe anschließt.

Steuerung und Attacken-Vielfalt

Dabei sind die Kämpfe ziemlich einfach gestrickt. Mit der Analog-Scheibe bewegt ihr eure Figur, per A-Knopf greift ihr an. Während Pikachu seine Gegner stilgerecht mit gelben Blitzen versengt, greift beispielsweise Serpifeu mit einem Blätterwirbel an, das rundliche Floink klärt Meinungsverschiedenheiten mit einem feurigen Kopfstoß.

Die Treffer-Effekte bringen Dynamik ins Spiel.Die Treffer-Effekte bringen Dynamik ins Spiel.

Das klingt einfach, macht dank der hohen Spielgeschwindigkeit und der präzisen Steuerung aber Spaß. Später erlernen eure Pokémon weitere Aktionen, die ihr mit einem anderen Knopf auslöst.

Hier wird es dann langsam auch taktischer: Da eure Pokémon nur jeweils zwei Aktionen gleichzeitig beherrschen, müsst ihr bald überlegen, ob ihr vielleicht lieber eine eurer Basis-Attacken gegen ein effektiveres, vielleicht aber nicht ganz so flexibles Manöver eintauschen wollt.

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