Reiseführer Tokio: Günstig Spiele kaufen, lecker essen usw. - Was gibt's sonst noch zu bestaunen? Was gibt's zu Essen? Ein kleiner Sprachführer.

(Special)

Was gibt's sonst noch zu bestaunen?

Tokio steht für viel mehr als nur Videospielen. Viele Sehenswürdigkeiten bringen euch die Kultur des Landes näher. Einen schönen Ausblick auf die Stadtkulisse gibt's vom Fernsehturm, dem Tokyo Tower. Außerdem darf nicht ein Besuch beim alten Kaiserpalast im Viertel Tokyo fehlen.

Malerisch: Der Kaiserpalast im Stadtviertel Tokyo.Malerisch: Der Kaiserpalast im Stadtviertel Tokyo.

Ebenso malerisch sind buddhistische Tempel und Shinto-Schreine in der Stadt. Vor allem der Meiji-Schrein in Yoyogi-Park (in der Nähe des Harajuku-Bahnhofs) zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. In Asakusa ist vor allem der Senso-ji - der älteste buddhistische Tempel - sehenswert.

Museums- oder Messebesuch gefällig?

Wer auf Anime steht, kommt am Museum des Studio Ghibli in Mitaka nicht vorbei. Je nach Jahreszeit gibt's zudem reizvolle Veranstaltungen für Spieler. Im September steht mit der Tokyo Game Show eine der wichtigsten Spielemessen weltweit an.

Zwei sogenannte Cosplayer auf der Tokyo Game Show.Zwei sogenannte Cosplayer auf der Tokyo Game Show.

Auf der Tokyo Anime Fair im März dreht sich dagegen alles um Mangas und Anime. Das jährliche Kirschblütenfest (Hanami) geht je nach Saison vom März bis zum April. Dann strömen Japaner in Parks und öffentlichen Plätzen, um unter blühenden Bäumen zu picknicken.

Was gibt's zu essen?

Vieles für viele Geschmäcker. Japaner essen gerne und oft, weshalb es alle paar Meter ein Restaurant am Straßenrand gibt. Doch das vermeintliche Nationalgericht Sushi findet ihr seltener. Stattdessen gibt es andere Leckereien.

Raffiniert und lecker sind Häppchen wie Edamame, Gyoza oder Yakitori.Raffiniert und lecker sind Häppchen wie Edamame, Gyoza oder Yakitori.

Von verschiedenen Curry-Reis-Gerichten über Tonkatsu (paniertes Fleisch) und frittiertem Allerlei (Tempura) bis zu Ramen (Nudelsuppen mit wählbaren Einlagen). Beim Teiggericht Okonomiyaki bratet ihr euer eigenes Essen auf einer Herdplatte direkt am Tisch. Unbedingt probieren!

In zahlreichen Restaurant-Bars ("Izakaya") wie dem Za Watami wird euch ein Tisch zugewiesen. Bei besseren Lokalitäten ist es normal, die Schuhe am Eingang auszuziehen. Trinkgeld gibt es nicht, bezahlt wird an der Kasse am Ausgang.

Wer etwas für unterwegs braucht, der besorgt sich aus dem lokalen Supermarkt Onigiri (Reisbällchen), Mochi (süßer Reisteig) oder Calorie Mates (die schmecken auch Solid Snake). Teurere Snacks gibt es auch in Maiden Cafés, wo euch Japanerinnen in Dienstmädchen-Uniform bedienen.

Ein kleiner Sprachführer

Viele Japaner verstehen meist Englisch, allerdings könnt ihr euren Gegenüber mit einigen Brocken Japanisch eine kleine Freude machen. Hier einige Formulierungen:

Guten Tag - Konnichiwa

Bis später - Dscha Mata

Ja - Hai

Entschuldigung - Sumimasenn

Angenehm, sehr erfreut - Hashimemashite (das letzte "i" wird verschluckt)

Dankeschön - Arigato gosaimassu (das "u" wird verschluckt)

Was kostet es? - Ikura desu ka? (das "u" bei "desu" wird verschluckt)

Ich kann kein Japanisch! - Nihongo ga dekimasen.

Wo ist ... ? - ... doko desu ka? (das "u" bei "desu" wird verschluckt)

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