Test Gangstar Rio: GTA-Killer für iPhone

von David Ulc (31. Dezember 2011)

Das Leben ist hart und ungerecht: Das erfahrt ihr auch im neuestem Gangstar-Teil. Und zahlt einen hohen Preis für euren vorzeitigen Ausstieg aus der Unterwelt.

Ein spontaner Schusswechsel zwischen Bandenmitgliedern - natürlich greift ihr ein.Ein spontaner Schusswechsel zwischen Bandenmitgliedern - natürlich greift ihr ein.

Kenner der Vorgänger Gangstar - West Coast Hustle und Gangstar: Miami Vindication finden sich sofort heimisch im GTA -typischen Großstadtschungel. Als Kleinkrimineller macht ihr euch einen Namen in der brasilianischen Hauptstadt.

Und das läuft über Respekt. Diesen verdient ihr euch beispielsweise durch gewagte Fahrmanöver oder durch Töten von Polizisten. Andernfalls bleiben euch einige der über 60 Missionen verwehrt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bringen euch viele Waffen und Fahrzeuge näher.

Kenner der alten Teile sind fühlen sich sofort vertraut, finden demnach aber wenig Neuerungen. Von der normalen Pistole über das Maschinengewehr bis zum Raketenwerfer lehrt ihr euren Gegnern das Fürchten; hinter dem Steuer eines Panzers oder Helikopters ist die Welt auch um einiges interessanter.

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Waffen, Autos und Panzer in Gangstar Rio

Ein Manko sind die technischen Mängel: die Gebäude haben matschige Texturen und die Charaktermodelle sind abwechslungsarm. Doch auch spielerisch bewegt sich der Titel sprichwörtlich in niedrigem Fahrwasser; die Autos steuern sich übersensibel. Gerade Motorräder lassen sich schwer kontrollieren.

Fakten:

  • gute Sprecher
  • viele Fahrzeuge und Waffen
  • neues Respekt-System
  • große Spielwelt
  • fetzige Musik
  • über 60 Missionen
  • hakelige Fahrzeugsteuerung
  • teils matschige Texturen
  • simple Geschichte
  • wenig Neuerungen

Meinung von David Ulc

Gangstar hat sich mittlerweile zu einer respektablen Alternative für GTA auf dem iPhone entwickelt. Wer bereits einen der Vorgänger gespielt hat, findet sich sofort zurecht in der neuen Umgebung. Anders gesagt heißt das aber auch: es kommt schneller Langeweile auf.

Ein Novum ist das Respekt-System: nach einigen Missionen sehe ich kein Symbol für einen neuen Auftrag auf der Übersichtskarte. Warum? Meine Reputation ist zu niedrig, also schnell mit Waffen ausstatten, einen Wagen klauen und Polizisten über den Haufen schießen. Der Respekt gebührt mir und schon bald erhalte ich neue Aufträge.

Blöderweise sehen die Bewohner relativ ähnlich aus und auch die Stadt scheint keine Schönheitskur erhalten zu haben. Auch die durchschnittliche Geschichte bleibt am Ende eine solide Fortsetzung der Serie, die unter ihren Möglichkeiten bleibt.

95

meint: Ein waschechter GTA-Klon mit interessanter Geschichte und hervorragender Technik.

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