Test Minecraft - Pocket Edition: Unterwegs Klötzchen stapeln

von David Dieckmann (21. Dezember 2011)

Kultspiel Minecraft für unterwegs, zwischendurch und wann immer es gerade passt. Klingt gut, oder? Ist es auch. Doch es gibt Abstriche im Vergleich zur PC-Version.

Eine unberührte Landschaft - nicht mehr lange. Die Weitsicht hätte aber höher sein können.Eine unberührte Landschaft - nicht mehr lange. Die Weitsicht hätte aber höher sein können.

In Minecraft errichtet ihr Welten. Rohstoffe abbauen, abgefahrenes Zeug aufbauen. Dieses Spielprinzip begeistert abertausende PC-Spieler. Nicht umsonst räumt das Programm auch im spieletipps-Test eine Traumwertung ab (hier geht es zu unserem Test zur PC-Version von Minecraft).

Die neue Minecraft - Pocket Edition: klein, abgespeckt, aber trotzdem toll? Jein. Soll heißen: Ja, für alle, denen der rohe Kreativ-Modus des Klötzchenspiels Minecraft ausreicht und die auf komplexe Bauelemente verzichten können.

Und nein für alle, die erst seit dem Adventure-Update erst richtig Spaß am Spiel gefunden haben. Denn die Taschen-Edition beschränkt sich aufs Wesentliche.

Ihr startet ohne ein Wort der Einführung in eine zufällig erzeugten Spielwelt - so weit normal. Nun wählt ihr aus einer Palette aus Blöcken eure Favoriten und baut, was euch eben in den Sinn kommt. Das hat Minecraft bereits am PC groß gemacht. Aber reicht es, um groß zu bleiben?

Die Hürden der Pocket-Edition von Minecraft

Das Block-Repertoire der Minecraft Pocket-Edition ist nicht das größte. Immerhin die gewohnten Stein- und Erdblöcke, sowie Wolle in allen Farben sind auch hier zu finden.

Nur ein kleiner Teil der Elemente im richtigen Minecraft. Aber ausreichend, um sich kreativ auszuleben.Nur ein kleiner Teil der Elemente im richtigen Minecraft. Aber ausreichend, um sich kreativ auszuleben.

Dazu kommen noch Leitern und Stufen, sowohl aus Holz als aus Stein. Außerdem findet sich Bambus in eurem Inventar - ein eher sinnfreies Element. Das könnt ihr nämlich nur in Wasser platzieren. Mehr als einen Block auf einmal lässt das Spiel dabei auch nicht zu.

Abgesehen von den Höhen-Überwindungs-Hilfen gibt es aber keine Elemente, die ihr normalerweise selbst bastelt. Von Türen, Schienen und Zäunen könnt ihr nur träumen.

Ebenso wie von einem unbegrenzt großen Areal übrigens. Bereits vom Startpunkt aus seht ihr, wie das Programm die Minecraft-Welt an einer Seite einfach abhackt. Eine unsichtbare Wand verhindert eine Wanderung ins Nichts.

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