Test Just Dance 3: Wackelt mit dem Po

von Sandra Friedrichs (10. Januar 2012)

Die Bewegungssteuerung Playstation Move ebnet den Weg für PS3-Tanzspiele. Nun gesellt sich Just Dance dazu. Kann uns der Wii-Hit auch auf Sonys Konsole das Tanzen beibringen?

Zu 53 bunt gemischten Liedern könnt ihr das Tanzbein schwingen.Zu 53 bunt gemischten Liedern könnt ihr das Tanzbein schwingen.

Nach Just Dance 3 für Wii und Xbox 360, soll die Erfolgsgeschichte auf PS3 weitergehen. Dabei ist das Konzept der Entwickler simpel. Sie ersetzen den Wii-Controller mit der Move-Steuerungseinheit und polieren die Grafik.

Zu guter Letzt packen sie noch ein paar Gratislieder dazu und fertig ist das Geschenk für die PS3-Spieler. Was gänzlich Neues ist das zwar nicht, aber die Idee funktioniert.

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Tanzen auf allen Systemen

Zu 53 Liedern dürft ihr euch im Takt der Musik mit dem Move-Controller bewegen. Die Musikauswahl fällt dabei variantenreich aus und dürfte jeden Musikgeschmack befriedigen. Ob es nun LMFAO "Party Rock Anthem", Danny Elfmans "This is Halloween" oder Kiss mit "I Was Made For Lovin‘ You" ist, jede Stimmungslage wird damit abgedeckt.

Der Move-Controller-Tanz

Das Spiel ordnet jedem Lied eine Schwierigkeitsstufe zu. Das bedeutet für Einsteiger, sich ein einfaches Musikstück herauszusuchen, um mit Just Dance 3 warm zu werden.

Mit dem Move-Controller steht eure rechte Hand im Mittelpunkt.Mit dem Move-Controller steht eure rechte Hand im Mittelpunkt.

Typisch für die Serie steuert ihr das Spiel mit einer Bewegungssteuerung, in diesem Fall dem Move-Controller. Auf dem Bildschirm erscheinen Tanzkärtchen, die euch den nächsten Tanzschritt skizzenhaft symbolisieren.

Das Spiel stellt sie allerdings derart abstrakt dar, dass ihr die Kärtchen ignoriert und den tanzenden Avatar nachahmt. Eure ersten Tanzversuche fallen daher stets miserabel aus, was keineswegs an euch liegt, sondern an der schwammigen Darstellung.

Mit dem Move-Controller in der Hand tanzt ihr euch so mehr oder weniger elegant durch die Musikstücke. Dabei verfärbt sich die Oberfläche der Bewegungssteuerung je nach eurer Leistung.

Perfekte Tanzschritte belohnt das Spiel mit einem Grün, während es schlechte Leistungen mit rot abstraft. Dadurch erhaltet ihr eine weitaus bessere und direkte Rückmeldung über eure Tanzdarbietung als auf dem überladenen Bildschirm.

Armgezappel statt ausgefeilter Choreografie

Die Choreografien fallen armlastig aus. Das liegt schlichtweg daran, dass das Spiel eure Bewegung mit dem Move-Controller registriert und keinen Gebrauch der PS3-Kamera macht.

Die Choreografie zu Kate Perrys "California Gurls" erinnert mehr an Kindergarten als an einen professionellen Tanz.Die Choreografie zu Kate Perrys "California Gurls" erinnert mehr an Kindergarten als an einen professionellen Tanz.

Streng genommen interessiert es Just Dance 3 auch nicht, ob ihr die Tanzschritte exakt ausführt. Ihr sollt lediglich die Bewegungen im richtigen Takt realisieren. Perfektionisten kommen so nicht auf ihre Kosten und Mogeleien von schlechten Tänzern, die sich bei Wettbewerben Punkte erschleichen wollen, sind vorprogrammiert.

Im Vergleich zur Wii-Version fällt das Taktgezappel genauer aus. Als PS3-Spieler erhaltet ihr endlich ein Just Dance-Spiel mit guter Steuerung. Probleme wie Steuerungsverzögerungen oder fehlende Bewegungsregistrierungen sind glücklicherweise Schnee von gestern.

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