Test Restricted Area

von Daniel Frick (02. November 2004)

Wir befinden uns im Jahr 2083 und die Welt ist mal wieder nach einem globalen Unglück in Mitleidenschaft gezogen. Die Überlebenden leben in Megacities und nur wenige, besonders abenteuerlustige Individuen wagen sich in die von nuklear verstrahlten Abfall und gefährlichen Mutanten verseuchten Wastelands. Die Neulinge von "Master Creating" versprechen uns ein "actiongeladenes Cyperpunk-Rollenspiel". Mal sehen, ob "Restricted Area" neben der hochkarätigen Rollenspielkonkurrenz punkten kann.

Flammenwerfer in AktionFlammenwerfer in Aktion

Altbewährtes in Science-Fiction-Gewand

Die anfangs erwähnte Hintergrundgeschichte ist nicht gerade besonders originell, wenn man auch zugeben muß, dass es seit Fallout kein vergleichbares Rollenspiel mit einem Science-Fiction Background gegeben hat. Üblicherweise spielten die letzten Rollenspiel in einer Fantasy-Welt. So gesehen kann man sogar von erfrischender Abwechslung sprechen. Die Geschichte, auf die hier nicht im Detail eingegangen werden soll, entwickelt sich im Laufe der Handlung und wird jeweils aus der Perspektive erzählt, in dessen Rolle als Charakter man sich gerade befindet. Abgesehen von dieser netten Spielerei ist der Verlauf des Spiels sehr linear, die einzelnen Level werden einer nach dem anderen mit dem Anfangs-Stadtviertel als Basis abgehakt.

Vicky, die PSI-BegabteVicky, die PSI-Begabte

Charaktere und Fähigkeiten

Die zur Verfügung stehenden Charaktere werden zu Beginn ausgewählt und sind nicht frei editierbar sondern fest vorgegeben. Es gibt den Actionhelden à la Arnold, einen Schwertkämpfenden Yakuza-Sohn, eine Hackerin und eine PSI-Begabte. Die 4 Charaktere verfügen über jeweils einmalige Fähigkeiten und lassen sich auch unterschiedlich anspruchsvoll spielen. Jeder verfügt über spezielle Fähigkeiten. Der ehemalige Elitesoldat Johnson ist der Mann fürs Grobe, die Hackerin kann Wachroboter umprogrammieren und ähnliche Spielereien und die PSI-Lady kann das, was man in einem Fantasy-Rollenspiel zaubern nennen würde. In üblicher Rollenspielmanier werden die durch die gewonnenen Erfahrungspunkte gewonnenen Fähigkeitspunkte in je einen allgemeinen und eine speziellen Skilltree investiert. Insgesamt stehen 75 unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung. Es sind 3 Schwierigkeitsgrade wählbar, von denen es schon der leichteste in sich hat.

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