Mehr als nur Skyrim - Die Geschichte von The Elder Scrolls - Battlespire und Redguard - die etwas anderen Elder-Scrolls-Spiele, Morrowind - das dritte Elder Scrolls sieht toll aus

(Special)

Battlespire: die Doch-Nicht-Erweiterung

Im Jahr 1997 erscheinen zwei Intermezzi, bevor das dritte Elder Scrolls kommt. Das erste "Zwischen-Spiel" ist Battlespire. Seinen Namen verdankt das Spiel dem Magierturm, in dem es spielt. Anders als die ersten beiden Spiele der Serie ist Battlespire ein Action-Rollenspiel.

Battlespire ist ursprünglich als Daggerfall-Erweiterung geplant, kommt aber als Vollversion.Battlespire ist ursprünglich als Daggerfall-Erweiterung geplant, kommt aber als Vollversion.

Wenngleich ihr immernoch aus der Ego-Perspektive Gegner umhaut und mit der Maus Zaubersprüche aktiviert, so fehlt doch ein entscheidendes Element: die freie Spielwelt. Stattdessen kloppt ihr euch durch sieben Levels, um am Ende schließlich gegen den Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon anzutreten.

Dafür ist Battlespire der bisher einzige Teil der Serie, der einen Mehrspieler-Modus besitzt. Hier tretet ihr gemeinsam gegen Computergegner an oder kämpft in einem "Deathmatch" gegeneinander.

Redguard: hüpfen, hüpfen, hüpfen

Auch die zweite Zwischen-Episode The Elder Scrolls Adventures - Redguard geht Wege abseits der klassischen Elder-Scrolls-Spiele. 1998 lässt Bethesda dieses Action-Adventure vom Stapel. Ja, Action-Adventure, nicht Rollenspiel.

In Redguard sucht ihr eure Schwester. Der vorgegebene Charakter hat erstmals Charakterzüge.In Redguard sucht ihr eure Schwester. Der vorgegebene Charakter hat erstmals Charakterzüge.

Demnach fallen auch Elemente wie Charakterklassen und Erfahrung weg. Stattdessen spielt ihr den Rothwadronen Cyrus, der nach seiner verschollenen Schwester sucht. Aus Sicht der dritten Person (erstmals nicht Ego-Perspektive) hüpft und kämpft ihr euch durch die Spielwelt.

Neben den zahlreichen Kletterpartien à la Prince of Persia sind die Kämpfe eher unspektakulär. Eine Taste zum Angreifen, eine zum Blocken. Nur eine Waffe im Spiel, keine Zauber oder Ähnliches. Allgemein entpuppt sich das Spiel daher eher als Reinfall. Die meisten Anhänger der Serie können nicht viel mit dem neuen Spielprinzip anfangen.

Morrowind: das dritte Elder Scrolls sieht toll aus

Vier Jahre nach dem ungeliebten Ableger Redguard erscheint das wahre dritte Elder Scrolls. Morrowind spielt auf der Insel Vvardenfell in der namensgebenden Provinz Morrowind und ist damit das kleinste Elder Scrolls (Battlespire und Redguard ausgenommen).

Morrowind bietet für damalige Verhältnisse eine bezaubernde Spielwelt.Morrowind bietet für damalige Verhältnisse eine bezaubernde Spielwelt.

Morrowind setzt damals sogar Maßstäbe in puncto Grafik. Die Wassereffekte im Spiel suchen zu dieser Zeit Ihresgleichen. Außerdem verabschiedet sich die Serie von zufallsgenerierten Landschaften - alles ist da, wo es sein soll.

Morrowind erscheint Anfang 2002 - vorerst nur auf Englisch. Die deutsche Version folgt ein halbes Jahr später. Käufer des Originals können ihre CD bei Bethesda einschicken, um die deutsche Fassung zu erhalten.

Weitere Besonderheiten am Spiel: Es ist das erste, das auch seinen Weg auf eine Konsole namens Xbox schafft. Als Vertriebsfirma fungiert damals übrigens noch nicht Bethesda selbst, sondern Ubisoft.

Weiter mit: Morrowind: Erweiterungen und Modifikationen

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