Vorschau I Am Alive: Ein spannender Überlebenskampf

von Jens-Magnus Krause (16. Februar 2012)

"I Am Alive" heißt das Spiel. Und der Name ist Programm. Nach langer Entwicklungszeit steht der Download-Brocken für Xbox 360 und PlayStation 3 in den Startlöchern.

In "I Am Alive" steht ihr des Öfteren am Abgrund. Ubisoft zeigt, dass auch das Spaß macht.In "I Am Alive" steht ihr des Öfteren am Abgrund. Ubisoft zeigt, dass auch das Spaß macht.

Ihr seid ein Niemand. Ihr seid im Nirgendwo. Ihr seid allein. Aber ihr habt überlebt. Willkommen bei I Am Alive. Einem Spiel, in dem nicht Geld sondern ein Menschenleben die wichtigste Währung ist.

Das liegt daran, dass Leben in der völlig zerstörten Welt Luxus geworden ist. Denn seit einem Jahr regieren Erdbeben, Zerstörung, Tod und Leid auf dem blauen Planeten. Und von dessen Schönheit ist nicht mehr viel übrig, wie ihr zu Beginn feststellt.

Anhand der amerikanischen Straßenschilder erkennt ihr, dass ihr vor den Grenzen der fiktiven Stadt "Haventon" steht. Dichter, grau-gelblicher Sandstaub vermiest euch die Aussicht und um euch herum stehen kreuz und quer demolierte Autos auf einer völlig zerstörten Straße.

Eure Ausrüstung besteht aus einer leeren Pistole, einem Seil und einem Rucksack. Damit bewaffnet lauft ihr zu Fuß auf eine große Brücke zu.

Taktisches Klettersystem und Abstürze in den Tod

Ähnlich wie in Uncharted 3 - Drake's Deception oder Tomb Raider Underworld seid ihr in der Verfolgerperspektive unterwegs. Ihr merkt schnell, dass die Brücke auf normalem Wege nicht zu passieren ist.

Faustregel: Kommt ihr zu Fuß nicht weiter, klettert was das Zeug hält.Faustregel: Kommt ihr zu Fuß nicht weiter, klettert was das Zeug hält.

Stattdessen hangelt ihr euch an einem der Pfeiler nach oben. Da ihr einen Hauptteil des Spiels mit Klettern verbringt, sorgt Entwickler Ubisoft Shanghai durch ein taktisches Klettersystem dafür, dass es euch dabei nicht langweilig ist.

Euer Charakter verfügt an einem Brückenpfeiler hängend nur über eine begrenzte Ausdauer, die das Spiel als blauen Balken darstellt. Leert sich dieser, müsst ihr auf einer Plattform eine Pause einlegen und euch erholen.

Tut ihr dies nicht, setzt mit abnehmender Anzeige eine dramatische Musik ein. Dann gilt es immer wieder auf die Schultertaste zu hämmern, um eurer schwindenden Kraft entgegenzuwirken. Ist der Weg bis zur rettenden Erholung zu weit, stürzt ihr ab und segelt in den Tod.

Später im Spiel könnt ihr einen Haken in die Wand rammen, an dem ihr euch ausruhen könnt. Allerdings solltet ihr diesen klug in der Kletterpassage positionieren, denn er ist nicht wiederverwendbar.

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