Vorschau I Am Alive - Trickreicher Überlebenskampf

Eure Karte führt euch zum Ziel, jeder Mensch ein potenzieller Gegner

Wo genau ihr in der zerstörten Stadt Haventon hin sollt, zeigt euch eure Karte an - inklusiver rot markierter Blockaden, die nicht zu umgehen sind. Warum ihr unterwegs seid, offenbart das Spiel erst später (Achtung, wer gar nichts über die Geschichte erfahren möchte, springt jetzt zum übernächsten Absatz!):

Jeder Mensch ist ein potenzieller Gegner. Seht euch genau an, mit wem ihr es zu tun habt.Jeder Mensch ist ein potenzieller Gegner. Seht euch genau an, mit wem ihr es zu tun habt.

In einer Zwischensequenz seht ihr, dass euer namenloser Hauptcharakter bereits ein Jahr lang auf der Suche nach Frau und Kind ist. Beide sind vor den Erdbeben geflohen, während ihr anderswo im Land unterwegs gewesen seid. Ein Jahr nach der Katastrophe kommt ihr endlich in eurem Wohnort Haventon an.

Nach dem Überqueren der eingangs erwähnten Brücke und einem kurzen Abstecher in die Kanalisation schnuppert ihr wieder den Duft der Freiheit beziehungsweise den sandigen Staub von Haventon. Dann entdeckt ihr das zweite Kernelement von "I Am Alive": den Überlebenskampf.

Da jeder Mensch ein potenzieller Gegner ist, solltet ihr auf das Verhalten der Überlebenden achten. Manchen könnt ihr einfach aus dem Weg gehen. Andere fordern euch geradezu zum Kampf heraus.

Trickreicher Überlebenskampf

Niemals könnt ihr eure Widersacher einfach so verprügeln. Ihr seid ihnen auf den ersten Blick unterlegen. Zückt ihr allerdings eure Pistole, sieht das Ganze anders aus. Euer Gegenüber weicht zurück.

Erfolgreich kämpfen ist in "I Am Alive" an intelligentes, taktisches Vorgehen geknüpft. Nur draufhauen bringt nichts.Erfolgreich kämpfen ist in "I Am Alive" an intelligentes, taktisches Vorgehen geknüpft. Nur draufhauen bringt nichts.

Zum Glück weiß er nicht, dass sie nicht geladen ist. Mit gezogener Waffe nähert ihr euch und stecht ihn mit einer Machete ab. Euer Herz rast dabei. Denn wenn ihr versehentlich den Abzug zieht, hört der Bösewicht, dass ihr keine Munition habt und will euch ans Leder.

Den Reiz der Kämpfe macht nicht die Action sondern die Herausforderung aus, möglichst taktisch vorzugehen. Ihr kommt euren Gegnern so nah, dass ihr euch bedroht fühlt - in einer auf Urinstinkte reduzierten Welt, in der jeder sich selbst der Nächste ist.

Ubisoft zeigt eine Authentizität, die in ihrer Mischung aus Brutalität und Realismus an schlimme indizierte Spiele erinnert. Das ist bedrückend, aber unheimlich fesselnd. Dazu gibt es scharfe Texturen und eine der Situation angepasste Musik - mal beruhigend, mal dramatisch.

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