Test Deponia - So sehen Rätsel aus

So sehen Rätsel aus

Doch bei dem Versuch Goal aufzuwecken und in ihre Heimat zurückzubringen, stoßen Rufus‘ herkömmliche Tüfteleien an ihre Grenzen. Deshalb ist er auf eure Kombinationsgabe angewiesen. Wie von Daedalic gewohnt, sind die meisten Rätsel in sich und im Zusammenhang mit der Handlung logisch und nicht so komplex wie zum Beispiel die des Genre-Kollegen Zack & Wiki.

Ab und zu lockern bildfüllende Rätsel das Spiel auf. Die könnt ihr aber auch überspringen.Ab und zu lockern bildfüllende Rätsel das Spiel auf. Die könnt ihr aber auch überspringen.

Dank komfortabel eingestreuter Hinweise fühlt ihr euch nicht alleingelassen, aber ohne einen ansehnlichen Vorrat von Phantasie und Alltagserfahrung seid ihr Rufus keine große Hilfe. Schon die Reisevorbereitungen geraten bei ihm zum detektivischen Unterfangen, denn die Milliarden von Bakterien auf der Zahnbürste verschleppen diese und sind nur durch eine Wasabinuss mitsamt der Zahnbürste anzulocken.

Die Nuss habt ihr natürlich auf einer Mausefalle befestigt. Wenn ihr gar nicht mehr wisst, wo ihr noch stöbern sollt, zeigt euch ein Mausrad-Klick, in welchem Müllhaufen ihr nochmal wühlen solltet.

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Deponia - die malerische Abfall-Idylle mit Schrottplatzgeräuschen

Deponia ist ein Schandfleck in seinem Sonnensystem: eine Welt aus scharfkantigem Schrott und ätzender Batteriesäure, überlagert vom allgegenwärtigen Aroma der Verwesung - korrodierende Tristesse, soweit das Auge reicht. Kein Wunder, dass Rufus es hier nicht mehr aushält.

Der Planet Deponia ist so hässlich, dass er schon wieder schön ist - wenn auch schaurig-schön.Der Planet Deponia ist so hässlich, dass er schon wieder schön ist - wenn auch schaurig-schön.

Viel verwunderlicher ist da schon, dass dieser ganze Müll richtig toll aussieht. Alle Hintergründe sind mit fast schon pedantischer Detailverliebtheit handgezeichnet, und die schmutzig-braune Müllfarbe liegt stimmungsvoll wie eine unheimliche Glocke über ganz Deponia. Die notdürftig vernieteten Blechgebäude und -geräte verströmen einen Hauch von postapokalyptischer Steampunk-Romantik.

Untermalt wird diese Stimmung von Geräuschen, die auf einem echten Schrottplatz aufgenommen und zu dissonanten Klängen zusammengefügt wurden. Die Ladehemmungen, die wir in der Vorschau noch bemängelt hatten, hat Daedalic glücklicherweise weitgehend beseitigt.

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