Test Two Worlds - Seite 2

Vor manchen Kreaturen läuft man lieber davon.Vor manchen Kreaturen läuft man lieber davon.

Kämpfen mit Stil

Als Belohnung für erledigte Aufträge gibt es nicht nur Goldstücke, sondern auch Erfahrung und Ansehen. Letzteres benötigt man, um Zugang zu bestimmten Bereichen zu bekommen, allerdings funktioniert das Reputationssystem nicht ganz so gut und glaubhaft wie in Gothic 3. Wichtiger sind daher schon die gewonnenen Erfahrungspunkte, dank der man regelmäßig mit seinem Helden Stufen aufsteigt. Ein Stufenaufstieg bedeutet, dass man sowohl neue Fertigkeitspunkte als auch Stilpunkte verteilen darf. Während es lediglich vier Fertigkeitsbereiche gibt (Leben, Magie, Geschicklichkeit und Stärke) sind die Möglichkeiten, die Stilpunkte zu verteilen, ungleich vielfältiger. So darf man etwa die Schwimm- oder Reitfähigkeiten des Helden über mehrere Stufen ausbauen, sich in fünf Zauberschulen verbessern oder passive Boni erlernen, die den Nah- oder Fernkampf verbessern. Auch das Knacken von Schlössern, das Anschleichen oder das Stellen von Fallen kann auf Wunsch gelernt werden, mit der Zeit lässt sich der Held so stark personalisieren, wobei man die Stilpunkte natürlich nach seinem favorisierten Spielstil verteilen sollte.

Das Interface und Inventar ist übersichtlich und gut zu bedienen.Das Interface und Inventar ist übersichtlich und gut zu bedienen.

Unsterblich?

Sowohl als Magier, Fernkämpfer und Nahkämpfer hat man in der Welt von Two Worlds Chancen. Für Magier stehen zahlreiche Zaubersprüche bereit, von denen man viele erst von getöteten Feinden als Spruchrolle erhält oder teuer bei einem Händler einkaufen muss. Über verschiedene Booster darf man die einzelnen Sprüche sogar noch verstärken, mit einem Rechtsklick wird der aktuell angewählte Zauber dann ausgeführt. Fraglos macht die Zauberei Spaß, doch das eigentliche Hauptaugenmerk legt der Titel auf die Nahkämpfe. In imposanten Schlachten duelliert man sich mit Schwert, Stab oder Degen mit feindlichen Banditen, Monstern oder Untoten. Das Kampfsystem ist dabei stark auf Action ausgerichtet, mit simplen Angriffsmanövern führt der Held abwechslungsreiche Kombos aus. Vor allem bei Kämpfen gegen mehrere Feinde driften die Auseinandersetzungen schon fast ein wenig ins Chaotische ab, bleiben aber stets spaßig. Ganz so anspruchsvoll wie ein Gothic 3 ist Two Worlds aber ohnehin nicht, dafür werden auch Gelegenheitsspieler wenige Probleme mit dem Spiel haben. Vor allem im einfachsten Schwierigkeitsgrad kann der Held nämlich praktisch nicht sterben, beim Aufbrauch sämtlicher Lebenspunkte erwacht der Charakter einfach am zuletzt passierten Lebensschrein, ganz wie man es von Onlinerollenspielen kennt. Irgendwelchen Mali muss man dabei nicht in Kauf nehmen, lediglich der Fußmarsch zurück gilt als kleine Bestrafung für den Tod. Wen das nicht stört, kann relativ problemlos selbst die größten Monsterhorden mit etwas Ausdauer ausschalten. Profis spielen dagegen lieber gleich im hohen Schwierigkeitsgrad, bei dem man ganz klassische nach dem Ableben den letzten Spielstand laden muss.

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