Vorschau Syndicate: Die Rückkehr eines Klassikers mit neuem Genre

von Thomas Stuchlik (01. Februar 2012)

Im Ego-Shooter Syndicate verleihen Chip-Implantate Agententeams übermenschliche Fähigkeiten. Reicht das, um einem 90er-Jahre-Klassiker neues Leben einzuhauchen?

Mit eurem Einsatztrupp eliminiert oder assimiliert ihr Zielpersonen.Mit eurem Einsatztrupp eliminiert oder assimiliert ihr Zielpersonen.

Im Jahr 2069 herrschen nicht mehr die Regierungen, sondern korrupte Riesenkonzerne über das Machtgefüge der Welt. Diese Syndikate kontrollieren zudem das Wissen. Jeder Bürger besitzt einen implantierten Chip, der ihn mit Informationen versorgt.

Gleichzeitig stellen die Konzerne Privatarmeen auf, die sie mit diesen Chips steuern. Die Rolle eines dieser Agentensoldaten übernehmt ihr. Willkommen in der Welt von Syndicate!

Bereits 1993 begeistert der Action-Taktik-Mix Syndicate von Peter Molyneux die Besitzer von PC und Amiga, später auch die von Super Nintendo, Mega Drive und Atari Jaguar. Damals ist eine isometrische Ansicht und packende Echtzeitstrategie das Maß der Dinge.

Die voraussichtlich Ende Februar erscheinende gleichnamige Neuauflage hat auf den ersten Blick nichts mehr mit der Urvater gemein. Doch das täuscht. Trotz Wechsel ins Ego-Shooter-Genre besitzt Syndicate zahlreiche Parallelen zum Urvater. Außerdem gesellt sich zur Einzelspielerkampagne auch ein kooperativer Mehrspielermodus.

Hoher Schwierigkeitsgrad im Kooperativ-Modus

Beim ersten Anspielen des Kooperativ-Modus in München überrascht Syndicate mit seinem gesalzenen Schwierigkeitsgrad. Trotz eines gut ausgerüsteten Vierer-Trupps blasen feindliche Wachen das eigene Team in kürzester Zeit weg.

Vermeidet offene Schusswechsel und eliminiert zuerst die Scharfschützen!Vermeidet offene Schusswechsel und eliminiert zuerst die Scharfschützen!

Syndicate ist selbst auf niedrigster Schwierigkeitsstufe ein knackiges Stück Arbeit. So seid ihr in jeder Spielminute auf die Fähigkeiten der Teammitglieder und exakte Absprachen angewiesen.

Der Scharfschütze des Teams postiert sich erstmal taktisch und pustet weiter entfernte Gegner weg. Erst dann arbeiten sich die Frontkämpfer langsam von Deckung zu Deckung voran. Der Kollege mit der Mini-Kanone nimmt anstürmende Wachen ins Kreuzfeuer.

Aber schnell wird's haarig: An schiesswütigen Geschütztürmen gibt es kein Vorbeikommen. Mit einem Umweg über eine Seitengasse kann der Hacker des Trupps den Geschützcomputer abschalten. Die ins Gehirn gepflanzten Chips verleihen mächtige Fähigkeiten wie das Hacken und bilden wie in der Vorlage von 1993 eine wesentliche Spielkomponente.

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