PlayStation Vita: Alles, was ihr wissen müsst

(Special)

von Ahmet Iscitürk (04. Februar 2012)

Nach einem Monat Dauertest der japanischen Version von Sonys neuem Handheld PlayStation Vita, ist es nun Zeit für eine ausführliche Zwischenbilanz.

PS Vita ist größer als PSP und iPhone 4 (links). Das Gerät liegt komfortabel in den Händen und fasst sich wertig an.PS Vita ist größer als PSP und iPhone 4 (links). Das Gerät liegt komfortabel in den Händen und fasst sich wertig an.

OLED-Multitouch-Screen, berührungsempfindlicher Gehäuserücken, Quad-Core-Prozessor, Gyroskop, Beschleunigungssensoren - Sonys neues Spielzeug ist bis zum Rand mit Technik vollgestopft. Was der spieletipps-Redaktion während des Langzeittests mit dem japanischen Gerät aber am meisten Freude bereitet hat, ist der zweite Analog-Stick.

Genau dieser unscheinbare Knubbel, rechts neben dem 5-Zoll-Berührungsbildschirm, macht die PS Vita zum Pflicht-Handheld für Profi-Spieler. Dadurch fühlt sich die Handheld-Steuerung bei Ego-Shootern oder andere anspruchsvollen Action-Spielen nicht wie ein Kompromiss an. Uncharted - Golden Abyss wäre ohne zweiten Stick wahrscheinlich unspielbar.

Es handelt sich übrigens um echte Analog-Sticks und nicht um bewegliche Scheiben mit Analogabfrage, wie sie etwa bei PSP und 3DS zum Einsatz kommen. Die Sticks sind recht klein, leichtgängig, aber dennoch präzise.

Dasselbe trifft auf auf die Aktionsknöpfe zu: ∆, O, X und ☐ sind nicht so groß wie beim Dual Shock-Pendant der PlayStation 3, dafür sind die Knöpfe ergonomisch sinnvoll platziert und haben einen angenehmen Druckpunkt.

Doof ist allerdings, dass der rechte Analog-Stick quasi direkt unterhalb der X-Taste sitzt. Deshalb kommt der spieletipps-Tester beim Steuern manchmal versehentlich an den Knopf. Fairerweise sollte man aber erwähnen, dass der Mann unter außerordentlich dicken Wurstfingern leidet.

Vertrautes PSP-Aussehen, schwache Kameras

Hat man die PS Vita erstmals "live" vor Augen, wirkt sie seltsam vertraut und könnte glatt als weitere PSP-Revision durchgehen, über die ihr alles im Artikel "Die PSP und ihre Geheimnisse" nachlesen könnt. Erst auf den zweiten Blick bemerkt man, dass der Bildschirm größer und das Gehäuse mit weniger Tasten versehen ist.

Links seht Ihr die Aktionsknöpfe der PSP, rechts davon die Vita-Tasten. Die sind kleiner, mit angenehmem Druckpunkt.Links seht Ihr die Aktionsknöpfe der PSP, rechts davon die Vita-Tasten. Die sind kleiner, mit angenehmem Druckpunkt.

Die PSP bietet zum Beispiel eigene Schalter für WLAN oder Bildschirmhelligkeit, während die PS Vita diese Funktionen softwareseitig regelt. Guckt ihr genau hin, entdeckt ihr einen kleinen Kreis über dem Viereck-Knopf. Dahinter verbirgt sich die Front-Kamera, die zum Beispiel bei Virtua Tennis 4 die eigene Visage auf euer Spielermodell überträgt.

In Sachen Auflösung bieten sowohl die rückseitige als auch die Front-Kamera lediglich 1,3 Megapixel. Als Kamera-Ersatz ist die PS Vita also weniger geeignet, doch für klassische Spiele-Anwendungen und "Augmented Reality"-Spielereien ist das mehr als genug.

Weiter mit: Ton, Bildschirm und Technik

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