10 Online-Rollenspiele, die nichts mehr kosten - Platz 2: Herr der Ringe Online, Platz 1: AionFazit

(Special)

Platz 2: Herr der Ringe Online

2007 erschien Herr der Ringe Online noch als Abo-Variante. Seit 2011 ist das Online-Rollenspiel ein Hybrid-Modell. Bei der Charaktererstellung dürft ihr aus vier Völkern und den sieben ursprünglichen Klassen wählen.

In Herr der Ringe Online gibt es allerlei unappetitliche Gegner.In Herr der Ringe Online gibt es allerlei unappetitliche Gegner.

Mit eurem Helden betretet ihr die Fantasy-Welt um Mittelerde und schreibt dabei eure ganz eigene Geschichte. Ein Treffen mit bekannten Figuren aus Tolkiens Universum bleibt freilich nicht aus.

Allerdings unterliegt ihr als freier Spieler auch einigen Beschränkungen. So habt ihr beispielsweise ein begrenztes Inventar. Dafür darf euer Held sein musikalisches Talent ausleben oder sich ein Heim schaffen.

Nachdem ihr einen Einkauf im Laden des Online-Rollenspiels getätigt habt, seid ihr ein Premium-Spieler. Damit dürft ihr zum Beispiel mehr Gold sammeln oder bekommt schneller Zutritt zu eurem Server.

Zu den VIP-Spielern gehören alle, die seinerzeit ein lebenslanges Abo abgeschlossen haben oder eine monatliche Gebühr entrichten. Bei dieser Variante dürft ihr unter anderem pro Monat 500 Punkte im Shop ausgeben, um zum Beispiel Erweiterungen zu kaufen.

Fazit: Herr der Ringe Online besticht durch schöne Grafik und eine gelungene Umsetzung von Tolkiens Geschichte. Wer in der Schlacht um Mittelerde eine tragende Rolle neben bekannten Helden spielen möchte, wird hier fündig.

Platz 1: Aion

Das Online-Rollenspiel Aion startete 2009 als Abo-Variante und ist seit Februar 2012 ein Hybrid-Modell. Spieler, die sich vor der Umstellung angemeldet haben, bekommen den Veteranen-Status und müssen somit keine monatlichen Gebühren mehr entrichten. Daneben gibt es auch weiterhin die Bezahl-Version, deren Spieler als Gold-Mitglieder von Boni, wie beispielsweise mehr Erfahrungspunken, profitieren.

Auch geflügelte Wesen dürft ihr in Aion erstellen.Auch geflügelte Wesen dürft ihr in Aion erstellen.

Bei der Charaktererstellung dürft ihr auf vier Klassen zurückgreifen. Jede dieser Klassen hat zwei Unterklassen, womit ihr aus einem Krieger zum Beispiel einen Gladiator oder Templer machen könnt.

Einen Magier dürft ihr zum Beschwörer oder Zauberer entwickeln. Euer Held darf sich dann in Gruppenkämpfen oder allein in der Schlacht beweisen. Dazu setzt ihr unter anderem Kombos oder gezielte Gegenangriffe ein.

Eine weitere Komponente stellt das Fliegen dar. Mit euren Flügeln bewegt ihr euch durch Windströmungen, wodurch Kämpfe, Aufgaben oder Erkundungen eine neue Perspektive erhalten.

Fazit: Aion bietet eine bunte Fantasy-Welt, in der viele Einflüsse aufeinander treffen. Vom Piraten, über Echsenwesen, bis hin zu mythischen Gegnern ist fast alles dabei. Ein Ausflug lohnt sich also.

Fazit

Nimmt man die vorgestellten Online-Rollenspiele unter die Lupe, fällt auf, dass die wenigsten gänzlich kostenfrei sind. In den meisten Fällen sind die Entwickler auf sogenannte Hybrid-Modelle ausgewichen.

Dungeons & Dragons hat's vorgemacht. Kostenlose Online-Rollenspiele funktionieren.Dungeons & Dragons hat's vorgemacht. Kostenlose Online-Rollenspiele funktionieren.

Bei denen dürft ihr euch zum einen kostenfrei austoben, bekommt als zahlender Abonnent aber auch mehr geboten. Die Beschränkungen für freie Spieler haben kaum Auswirkungen auf die Spielwelt, sodass ihr euer Abenteuer ungehindert fortsetzen dürft.

Lediglich bei der Charaktererstellung gibt es oft mehr oder weniger empfindliche Einschnitte. So steht euch meist eine kleinere Auswahl an Klassen zur Verfügung. Des Weiteren ist es oft nicht möglich, mehrere Figuren parallel zu betreiben.

Auch die erhaltenen Erfahrungspunkte fallen so manches Mal geringer aus, wodurch euer Held sich im Vergleich zu zahlenden Spielern langsamer entwickelt. Dafür dürft ihr euren Recken oftmals bis zur höchsten Stufe trimmen.

Wer über diese Beschränkungen hinwegsieht, findet durchaus spannende Online-Rollenspiele ohne dafür zu zahlen. Grafisch gibt es bei den Hybrid-Modellen keinen Unterschied und wer nach dem kostenlosen Reinschnuppern Lust auf mehr verspührt, darf sein Konto jederzeit auf ein Bezahl-Modell umstellen. Darauf spekulieren die Anbieter natürlich.

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