Test American McGee's Alice - Seite 3

Tolle GrafikeffekteTolle Grafikeffekte

Hier muss sich Alice festhalten

Am Ende von fast jedem der 9 Level wartet ein Zwischengegner. Diese Gegner haben es in sich und können nur durch eine bestimmte Taktik besiegt werden. Zum Glück hat Alice in diesen Kämpfen meist Zugang zu Lebensenergie, die irgendwo in der Nähe herumliegt. Diese Energie ist aber nicht nur Lebensenergie, sondern auch eine Art magische Energie, die für den zweiten Feuermodus der Waffen notwendig ist. Sammelt Alice Energie auf, füllen sich also Lebens- und Manabalken auf. Jeder Gegner, den Alice zur Strecke bringt, lässt diese Energie fallen, wodurch meistens genug Schusskraft für die Waffen vorhanden ist. Der Manabalken lädt sich aber auch von alleine wieder auf, was allerdings seine Zeit braucht.

Steuerung, Grafik und Sound

Alice steuert sich ähnlich wie die meisten vergleichbaren Spiele. An Steuerbefehlen steht das übliche Repertoire zur Auswahl: Rennen, Klettern, Springen, Ducken. Ansonsten ist aber nicht viel geboten. Allenfalls das Hochklettern und Schwingen an Seilen ist noch erwähnenswert. Spezialbewegungen sucht man vergeblich. Die Steuerung reagiert genau und lässt einen nicht irgendwelche der zahlreichen Klippen hinabstürzen. Die Grafik ist ein großer Pluspunkt des Spiels. Die weiterentwickelte "Quake 3"-Technologie sieht in jeder Hinsicht fantastisch aus. Was der Engine die Krone aufsetzt, ist das, was die Grafikdesigner aus ihr gemacht haben. Die Umgebung ist auf eine Weise märchenhaft und gleichzeitig düster und bedrohlich in Szene gesetzt. Dazu trägt natürlich auch der umwerfende Sound bei. Die Hintergrundmusik geht nicht auf die Nerven wie bei vielen anderen Spielen, sondern schafft echte Spannung, genauso wie die spitzenmäßigen Soundeffekte.

Meinung von Philipp Frick

"American McGee's Alice" hat es mir wirklich schwer gemacht. Wie gerne hätte ich 9 Punkte gegeben. Grafik und Sound sind gigantisch und trotzdem nicht nur Selbstzweck. Die Atmosphäre, die dadurch erzeugt wird, ist so dicht und spannend, wie man sie sich nur wünschen kann. Und das abgedrehte Ambiente lebt von etwas, was in der Spielbranche selten geworden ist: Kreativität und witzigen Ideen. Leider hat Alice auch Schwachstellen. Die Levels sind einfach zu geradlinig aufgebaut. Allein wegen vieler starker Endgegner sollte ein Spiel nicht schwer zu lösen sein. Ein wenig mehr Rätsel hätten nicht geschadet. Und auch ein paar Spezialmanöver wären steuerungstechnisch nicht verkehrt gewesen. Aber das soll's in Sachen Kritik auch schon gewesen sein. Für jeden, der etwas für Action-Adventures übrig hat, heißt es : Kaufen! Es gibt derzeit kein besseres Spiel in diesem Genre.

80

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