Test Lost Chronicles of Zerzura: Historisches Denksport-Abenteuer

von Christian Brück (14. März 2012)

Es scheint ein gutes Jahr für Adventure-Liebhaber zu werden. Nach dem grandiosen Deponia erscheint ein weiteres vielversprechendes Abenteuer. Diesmal von den Machern von Black Mirror 3.

Was ist bloß auf diesem Schiff passiert?Was ist bloß auf diesem Schiff passiert?

Feodor, der Protagonist von The Lost Chronicles Of Zerzura, und Ramon Morales, ihres Zeichens kongeniale Erfinder-Brüder aus Barcelona, leben im späten 15. Jahrhundert. Eine Zeit, die für Erfinder und Ungläubige eine schwierige ist. Die spanische Inquisition sorgt bei der Bevölkerung für Angst und Schrecken. Wer der Inquisition im Weg steht, muss ins Gefängnis - egal, ob es Gründe gibt oder nicht.

Allerdings hat Feodor, der charakterlich ein wenig an Nathan Drake aus Uncharted - Drake's Schicksal erinnert, zur Zeit andere Sorgen. Er hat einen Auftrag fertigzustellen, der ihm und seinem Bruder Kopfzerbrechen bereitet. Ein wohlhabender Lord hat sie beauftragt ein Fluggerät zu bauen, das das von Universalgenie Leonardo da Vinci überflügelt.

Einige Flugversuche sind schon mächtig schief gegangen und der Auftraggeber wird langsam ungeduldig. Zu allem Überfluss hat Ramon nur noch seine mystischen Artefakte im Sinn, die Feodor als Hirngespinste abstempelt.

Doch plötzlich wird sein Bruder von der spanischen Inquisition verhaftet und in ein Schiff Richtung Tripolis verfrachtet. Was hat es damit auf sich? Das gilt es herauszufinden.

Ungewohnte Dialoge und schlüpfrige Sätze

Um euren Bruder jemals wieder zu sehen, sollt ihr Rätsel lösen und Dialoge führen. Die Gespräche in The Lost Chronicles Of Zerzura fallen untypisch aus.

Wo bringt euch das Korsarenschiff wohl hin?Wo bringt euch das Korsarenschiff wohl hin?

Statt, wie in Adventures üblich, einzelne Sätze zur Auswahl zu haben, könnt ihr das Gespräch eures Helden lediglich ähnlich wie in Alpha Protocol in verschiedene Richtungen lenken.

Dazu erscheinen während der Unterhaltungen Themengebiete am unteren Bildschirm, über die ihr in einer beliebigen Reihenfolge mit dem Gesprächspartner quatschen könnt. So kommt es, dass die Dialoge oftmals ohne euer Zutun mehrere Minuten laufen. Das nervt stellenweise, hilft aber auch die interessanten Gespräche besser verfolgen zu können.

Am Anfang des Spiels kommen die Dialoge noch recht bieder daher. Das ändert sich, sobald eine gewisse Jamila beschließt Feodor zu begleiten.

Die beiden zanken und necken sich, dass es eine wahre Freude ist. Selbst schlüpfrige Sätze ("Versteh mich nicht falsch, aber kennst du dich mit Vögeln aus?") kommen vor und lockern das Spielgeschehen auf.

Weiter mit: Rätsel und Minispiele, Orte und Animationen, Charaktere, Fakten und Meinung

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