Test Syndicate: Wenn Deus Ex 3 ein Ballerspiel wäre

von David Dieckmann (21. Februar 2012)

Kämpfe in der Zukunft, Hack-Angriffe und Implantate, die euch übermenschliche Fähigkeiten bescheren - nein, das hier ist nicht Deus Ex. Syndicate ist der Nachfolger eines Strategiespiels von 1993.

Ballereien in der Zukunft - das ist Syndicate im 21. Jahrhundert.Ballereien in der Zukunft - das ist Syndicate im 21. Jahrhundert.

Verwundet hockt ihr hinter einem Blumenkasten. Feindliche Agenten kesseln euch ein. Ein Schritt in die falsche Richtung, und ihr seid ein menschliches Sieb. Also hackt ihr euch in das Hirn eines Gegners und ladet das Suizid-Programm.

Mit einem lauten Knall explodiert dieser und reißt gleich zwei seiner Kollegen mit in den Tod. Jetzt linst ihr aus der Deckung und bringt die übrig gebliebene Agenten einen nach dem anderen im Zeitlupen-Modus zur Strecke - unterlegt mit treibender Dubstep-Musik.

So sehen Kämpfe in Syndicate aus. Mit seinem Vorgänger von 1993 hat das Spiel außer dem Zukunftsszenario nicht mehr viel gemein. Eigentlich steht Syndicate für Strategie, jetzt erinnert es an Deus Ex - Human Revolution, nur ohne Schleichen.

Das Spiel hat bislang übrigens keine USK-Freigabe erhalten; lediglich eine PEGI-Fassung ist erhältlich. Aufgrund des hohen Gewaltgrades könnte es durchaus sein, dass Syndicate noch indiziert wird.

Geschichte: Die Zukunft ist vorhersehbar

Zur Geschichte: Syndicate spielt knapp 60 Jahre in der Zukunft. Ein Großteil der Menschen ist mit einem Chip im Hirn ausgestattet, der die meisten Elektrogeräte überflüssig macht.

Zusammen mit eurem Kollegen versucht ihr, an einen Chip eines komkurrierenden Konzerns zu kommen.Zusammen mit eurem Kollegen versucht ihr, an einen Chip eines komkurrierenden Konzerns zu kommen.

Staaten haben ausgedient, inzwischen sind Großkonzerne zu den echten Weltherrschern geworden. Die tragen ihren Konkurrenzkampf dementsprechend rabiat aus: Sie hetzen sich gegenseitig ihre Superkrieger auf den Hals.

Ihr seid einer dieser Superkrieger, ein sogenannter Agent. In der rund sechsstündigen Geschichte jagt ihr hauptsächlich einer Wissenschaftlerin hinterher. Trotz des ein oder anderen interessanten Wendepunkts. Der Ausgangs des Spiels ist vorhersehbar.

Das DART-System: Der Chip, der euch zum Helden macht

Das DART-System ist das Vorzeige-Element in Syndicate. Als kämpfender Hacker schaltet ihr damit per Knopfdruck beispielsweise Schutzschilde aus. Manipuliert Aufzüge oder macht Selbstschussanlagen zu euren Verbündeten. Selbst Granaten dürft ihr zu Blindgängern machen und danach einsammeln.

Im DART-Modus seht ihr bereits erfasste Gegner auch durch Wände. Außerdem ist die Zeit verlangsamt.Im DART-Modus seht ihr bereits erfasste Gegner auch durch Wände. Außerdem ist die Zeit verlangsamt.

Dazu kommen drei Fähigkeiten, mit denen ihr direkt Einfluss auf Gegner nehmt. "Fehlfeuer" lähmt Gegner und macht sie anfälliger für Schaden. Mit "Überzeugen" wird ein Feind zeitweise zum Freund und "Suizid" sprengt einen Gegner einfach in die Luft.

Dazu kommt noch der "DART-Modus", eine Mischung aus Röntgenblick und Zeit-Verlangsamung. Hier verursacht ihr mehr Schaden und könnt besser hacken. Erweiterungen für eure Superkräfte schaltet ihr über einen Talentbaum à la Kingdoms of Amalur - Reckoning frei.

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