Vorschau End of Nations: Kostenlose Strategie für 56 Spieler

von Thomas Stuchlik (13. März 2012)

Nach Rift soll nun End of Nations den Online-Spielemarkt aufrollen. Kostenlose Echtzeitstrategie-Duelle klingen im Prinzip gut. Und dann noch mit 56 Spielern gleichzeitig!

Ein weltweiter Krieg fordert die Taktik-Generäle unter euch.Ein weltweiter Krieg fordert die Taktik-Generäle unter euch.

Aus dem Hause Trion Worlds folgt nach Rift wieder ein ambitioniertes Online-Projekt. Mit End of Nations versuchen sie sich aber nicht im Rollenspielsegment, sondern mischen das Echtzeitstrategie-Genre auf. Verschiedene Fraktionen tragen auf Schlachtfeldern rund um dem Globus ihre Kämpfe aus.

Wie weit das Projekt fortgeschritten ist und ob es auch Spaß macht, hat spieletipps in München getestet. Beim Probezock durften bereits vier gegen vier Hobbystrategen antreten.

Bevor es los geht, gibt eine Weltkarte Aufschluss über die aktuelle Verteilung der Ländereien. So helft ihr eurer Vereinigung, neue Areale zu erobern und umkämpfte Gebiete zu halten.

Ein ähnliches System mit einem ständig fortlaufenden Online-Krieg versuchte übrigens schon Ubisoft mit Tom Clancys: EndWar von 2008. Doch dank massiver Spielerunterstützung und dem Gratisspiel-Konzept hat Trions System scheinbar mehr Erfolgschancen.

Echtzeitstrategie ohne Experimente

Was Echtzeitstrategie-Anhänger begrüßen dürften: Das Spiel versucht nicht, am genretypischen Spielablauf zu rütteln. Nach dem Absetzen der eigenen Einheiten am Landepunkt spielt sich End of Nations wie ein alter Vertrauter (beispielsweise Command & Conquer - Der Tiberiumkonflikt).

Jede Kriegsmaschinerie hat ihre Stärken, aber auch Schwachpunkte gegenüber anderen Einheiten.Jede Kriegsmaschinerie hat ihre Stärken, aber auch Schwachpunkte gegenüber anderen Einheiten.

Einheiten markiert ihr mit der Maus und zieht sie über unerforschte Gebiete. Auch die Ziele sind klar gesetzt - von der Verteidigung wichtiger Punkte bis zur Eroberung taktischer Stellungen.

Bei Feindeskontakt geht's rund: Infanterie, Panzer und Hubschrauber feuern automatisch aus allen Rohren, während Artillerie dem Gegner möglichst aus der zweiten Reihe einheizt. Ebenso genretypisch gilt hier das Stein-Schere-Papier-Prinzip: Hubschrauber schlägt Panzer schlägt Infanterie schlägt Hubschrauber.

Wenn eure Einheiten im Kampf aufgerieben werden, bestellt ihr für einige Ressourcenpunkte einfach neue zum Landepunkt. Den beständigen Nachschub sichert ihr aber nur, indem ihr taktische Punkte haltet.

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