Test The Last Story: Wieder ein tolles Rollenspiel aus Japan

von Roland Mühlbauer (28. Februar 2012)

The Last Story von Final-Fantasy-Vater Hironobu Sakaguchi vereint flotten Spielfluss mit einem famosen Kampfsystem. So kann es auf Wii gerne weitergehen.

The Last Story bietet nochmal großes Kino für die Wii.The Last Story bietet nochmal großes Kino für die Wii.

Kaum taucht die Nachfolgekonsole Wii U am Horizont auf, bäumt sich die alte Wii noch einmal auf. Nach Xenoblade Chronicles und The Legend of Zelda - Skyward Sword will nun The Last Story die Herzen von Abenteuer-Freunden höher schlagen lassen.

Seid ihr bereit, eine weitere Weltrettungsgeschichte durchzustehen und mit den aus Final Fantasy 13** und Co bekannten Stachelhaarfrisuren japanischer, jugendlicher, androgyner Helden warm zu werden?Selbst ein paar Einbrüche in der Bildrate sollten zu verschmerzen sein, denn es gibt über das Spiel ansonsten viel Positives zu berichten.

Als erstes fällt die Präsentation auf: Die Musik von Nobuo Uematsu (Final Fantasy, Blue Dragon, Lost Odyssey) geht ins Ohr und die englischen Sprecher überzeugen. Die Grafik kann sich mit Kalibern wie Monster Hunter Tri messen. Und das Spiel selbst?

Mitten ins Söldnerleben katapultiert

Schon der Einstieg beginnt furios. Als vierköpfige Söldnertruppe säubert ihr eine mit Echsenwesen bevölkerte Höhle.

Die Söldnertruppe in ihrer Lieblingskneipe.Die Söldnertruppe in ihrer Lieblingskneipe.

Plötzlich erheben sich Skelette und durchbohren eure Begleiterin Syrenne mit einem Pfeil. Da hört der von euch gesteuerte Hauptheld Zael eine rätselhafte Stimme und eine unsichtbare Kraft fährt ihm in den Arm, so dass er Syrenne wiederbeleben und die Skelette vertreiben kann.

Aber keine Zeit zum Verschnaufen, denn das nächste dicke Ungetüm wartet schon, das auf eine Brücke gelockt werden will, die ihr zum Einsturz bringt. Schnitt, ihr seid auf dem Rückweg zur Stadt eures Auftraggebers, als euch entsetzte Dörfler entgegenkommen, die vor einer Waldbestie flüchten. Ehrensache, dass ihr noch schnell deren Kinder rettet.

In der Taverne begießt ihr den erfolgreichen Arbeitstag. Eure sympathische Truppe besteht aus der trinkfreudigen Syrenne, dem verträumten Zael mit Berufsziel Ritter, seinem Jugendfreund Dagran, dem verschlossenen Magier Yurick, sowie Frauenschwarm Lowell und Heilerin Myrania.

Kampfsystem und Pause vor den Kämpfen

Bei diesen ersten Aktionen begleiten euch zeitgerecht servierte Tutorialhappen, die euch das ungewöhnliche Kampfsystem schmackhaft machen: Ihr steuert bei bewaffneten Konflikten Zael in Echtzeit.

Eismagie plus Windmagie führt die Gegner aufs Glatteis.Eismagie plus Windmagie führt die Gegner aufs Glatteis.

Seine Hauptwaffe ist das Schwert. Lauft ihr auf einen Gegner zu, attackiert ihn Zael automatisch. Er kann aber auch in Deckung gehen und mit seiner Zweitwaffe, einer Armbrust, die Gegner aus der Ferne ausschalten.

Im Armbrust-Zielmodus entdeckt er auch Besonderheiten der Umgebung, beispielsweise einsturzgefährdete Säulenkonstruktionen. Dann ordnet er dem Feuerzauberer Yurick per Knopfdruck die magische Sprengung an.

Bis der Zauber wirkt, dauert es aber eine Weile, während der ihr die Gegner vom Zaubernden fern halten sollt. Dabei hilfreich ist Zaels "Fokus"-Fähigkeit, die die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich zieht.

Es gibt noch eine Menge weiterer Feinheiten im Kampfsystem, wie Bomben und von Magiern erschaffbare Heil-, Eis- und Feuerfelder, die Last Story nach und nach einführt. Stehen schwere Schlachten an, pausiert das Spiel zu Beginn des Kampfes.

Ihr könnt euch dann in Vogelperspektive wie bei einem Brettspiel orientieren. So seht ihr vorab, wo beispielsweise Zauberer, Schützen und Heiler der Gegner positioniert sind.


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