Test GoldenEye - Rogue Agent

von Clemens Eisenberger (31. Dezember 2004)

Hallo Goldeneye. "Leider haben Sie bei Ihrer Trainingsmission für den digitalen Tod von James Bond gesorgt - das MI-6 hat daher keine Verwendung für Sie!" Mit diesen Worten werdet ihr von der Regierungsbehörde rausgeschmissen und landet direkt in den Händen von Auric Goldfinger, wo ihr erstmals in der James Bond Videospielgeschichte den Part eines "Bösen" übernehmt. Ob das auch Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.

No No, Dr. No!

Nach mehreren Zwischensequenzen und einigen Ladezeiten beginnt ihr mit eurer ersten Mission. Diese ist dem Film Goldfinger nachempfunden und ihr sorgt leider dafür, dass euch ganz Fort Knox um die Ohren fliegt. Das MI-6 schmeißt euch raus und ihr landet bei Goldfinger, der euch für seinen Kampf gegen Dr. No instrumentalisieren will. So schießt ihr euch durch 8 Levels und folgt dem Pfeil auf eurem Bildschirm, der euch immer in die richtige Richtung dirigiert.

Leider sind die Levels allesamt ziemlich kurz, und der Wechsel ist leider nicht immer sehr deutlich. Ein Level ist zu Ende, wenn eine Statistik eingeblendet wird, dazwischen könnt ihr an manchen Punkten zwischenspeichern. Das Laden einer Mission, die ihr an diesen Speicherpunkten gespeichert und beendet habt, gestaltet sich leider schwierig. Wenn ihr die Mission einfach noch mal ladet, werdet ihr meist an den Beginn gesetzt, ihr müsst dann die Mission verlassen und noch mal laden. Und das so oft, bis ihr an der richtigen Stelle steht. Das bringt natürlich starke Abzüge bei der Bedienung.

Die Länge des Spiels lässt ebenfalls stark zu wünschen übrig. Insgesamt sind 8 Missionen verfügbar, die allesamt nie viel länger als 45 Minuten dauern, nach spätestens 6 Stunden ist man also durch. Das Ausprobieren höherer Schwierigkeitsgrade und der Multiplayermodus (für bis zu 4 Spieler, offline) könnten euch noch etwas länger vor den Schirm bannen.

Der Schwierigkeitsgrad des Spieles ist gut ausbalanciert. Während ihr auf "Leicht" euch einfach durch die Levels ballert, in Deckung geht, eure Lebensenergie aufladet und dann weiterballert, braucht ihr auf "Schwer" schon eine richtige Taktik um nicht an jeder Ecke ins Gras zu beißen. "Normal" ist stellenweise auch schon frustrierend, aber bei weitem nicht so nervenaufreibend wie "Schwer". Der freizuspielende Schwierigkeitsgrad "Nur ein Leben" ist nur härtesten Profis zu empfehlen. Am besten "kaut" ihr die Levels in Leicht vor und wagt euch erst dann an die schwereren Versionen.

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