Test Twisted Metal - Verschiedene Modi und Online-Modus

Bosskämpfe, der elektrische Käfig und der Nuke-Modus

Zwar bietet euch Twisted Metal mehrere Modi, allerdings sollt ihr trotzdem fast immer alle eure Widersacher ins Jenseits befördern. Der Einzelspieler-Modus schickt euch zwar seltenerweise in ein Rennen, allerdings überlebt ihr die nicht ohne Kratzer oder einen abgefahrenen Beifahrer-Spiegel. Abwechslung bringen die Bosskämpfe, die für euch eher abgefahrene Metallmonster bereithalten.

Zeigt im Nuke-Modus gute Zielfertigkeiten, damit ihr die Statue des gegnerischen Teams zerstört.Zeigt im Nuke-Modus gute Zielfertigkeiten, damit ihr die Statue des gegnerischen Teams zerstört.

Auch bietet der Einzelspieler-Modus eine frische Variante, den elektrischen Käfig. Dies ist eine bestimmte Zone auf dem Kampffeld, die ihr nicht verlassen dürft, da ihr sonst Schaden erleidet. Allerdings ändert diese gelegentlich ihre Position, weswegen ihr gerne mal von einem Ende der Karte zum anderen rast.

Online trefft ihr auf bekanntere Spiel-Varianten wie "Deathmatch", "Letzter gewinnt" oder "Gejagt". Diese drei Modi könnt ihr sowohl als Einzelkämpfer als auch im Team bestreiten. Völlig neu ist der Nuke-Modus. In diesem müsst ihr nacheinander den Teamführer der gegnerischen Gruppe entführen.

Habt ihr ihn, wartet ein Truck voller riesiger Raketen auf den Gruppenführer, der diesen als Opfergabe verlangt. Mit der Rakete sollt ihr zuletzt noch die Statue des Gegners zerstören, um Punkte zu erzielen. Das entpuppt sich als spaßigster Modus von allen.

Online-Schrecken

Technisch kann sich Twisted Metal sehen lassen. Das Spiel läuft flüssig.

Hier bekommt Dollface ihre namensgebende Maske von einem fragwürdigen Doktor verpasst.Hier bekommt Dollface ihre namensgebende Maske von einem fragwürdigen Doktor verpasst.

Nur manchmal wirkt der Controller etwas überladen und es kann vorkommen, dass ihr in einem Stück eines Hausdaches stecken bleibt. Die harte Musikuntermalung passt aber einfach wie angegossen in das actionreiche Spielgeschehen.

Wie schon gesagt, konzentriert sich Twisted Metal auf den Mehrspieler- und somit Online-Modus. Und hier beginnen auch die Probleme. Denn wer nicht immer einen Freund oder Mitstreiter auftreiben kann, möchte seinen Gegnern schließlich im Netz ordentlich einheizen.

Der Online-Modus beherbergt aktuell allerdings viele Fehler, die den Spielspaß vergällen. Es kann eine halbe Ewigkeit dauern, bis ihr mal in eine Partie kommt und hart verdiente Erfahrungspunkte verschwinden gerne einfach mal wieder.

Eurem vielleicht neu erreichten Rang könnt ihr in so einem Fall ebenfalls Adieu sagen. Das bremst nicht nur den Spielspaß, auch freigeschaltete Vehikel sind wieder weg.

Auch gibt es immer einen Spieler, der eine Partie eröffnet und das Schlachtfeld und den Spiel-Modus auswählt. Dieser muss allerdings auch das Spiel starten. Blöd, wenn derjenige träumt und das Spiel keinen Automatismus dafür anbietet.

Da macht ihr bei anderen Online-Spielen bessere Erfahrungen. Entwickler Eat Sleep Play arbeitet angeblich bereits an Patches, die den Online-Modus von seinen Makeln befreien sollen.

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