Vorschau Risen 2 - Eine Menge Piraten und 'ne Buddel voll Grog

Eine Menge Piraten und 'ne Buddel voll Grog

Auch wenn fast jeder Piratenwitz schon in Monkey Island erzählt wurde: Beim Versuch ins Piraten-Geschäft einzusteigen kommen echte Rätsel- und Adventure-Gefühle auf. Denn bevor ihr nicht ein Hemd auftreibt, redet kein Kommandant mit euch.

Statt mittelalterlicher Magie lernt ihr Voodoo.Statt mittelalterlicher Magie lernt ihr Voodoo.

Dabei ist es egal, dass die Bekleidung eigentlich einem Gefangenen gehört. Und natürlich gibt es festes Schuhwerk und Proviant auch nur, wenn ihr jemanden mit Rohstoffen aus den nahen Wäldern bestecht.

Habt ihr auf all diese Dinge keine Lust, steht es euch frei, die Umgebung zu erkunden. Dabei stoßt ihr nicht nur auf Flora und Fauna jeglicher Art, sondern findet in den abgelegensten Ecken Kisten und kleine Schätze.

Auch Höhlen warten mit Überraschungen auf - wenn auch selten. Ihr habt ein Stück Holz gefunden? In The Elder Scrolls 5 - Skyrim hättet ihr es nicht mal angesehen, wenn es vergoldet gewesen wäre. In Risen 2 fühlt ihr euch wie Frodo mit dem Ring.

Sieht doch gleich viel besser aus

Waren die Bewegungen der Charaktere im letzten Teil hölzern und steif, legen sich die Entwickler diesmal ins Zeug. Nicht nur der Protagonist, sondern alle Charaktere überzeugen mit einem großen Repertoire an Gesten, die ihre Worte unterstreichen.

Mit Begleiter, Schiff und neuer Grafik macht Risen 2 alles richtig.Mit Begleiter, Schiff und neuer Grafik macht Risen 2 alles richtig.

Je nach Qualität des Synchronsprechers nimmt man ihnen die durchaus ab. Nur bei manchen Figuren - darunter Patty - wirkt die ausufernde Körpersprache übertrieben.

Selbst kleine Details wirken realitätsnah: der Gefangene Largo hat nicht etwa blütenreine Hände, sondern sieht genau so schmuddelig aus wie seine Unterkunft. Lauft ihr barfuß herum, sind eure Fußsohlen schwarz.

Und obwohl es den meisten Gesichtern etwas an Mimik fehlt, sind erstaunlich realistische Falten, Schatten und Hautunreinheiten erkennbar.

Fast wie ein Besuch im Zoo

Die Umgebung in Risen 2 ist sehr viel lebendiger als die oft kritisierte leblose Natur des ersten Teils. Beim Erkunden der Inselwelt trefft ihr auf unterschiedliche Gegnerarten, die den Anschein machen, als würden sie ihr eigenes Leben führen.

Wer wollte nicht schon immer mal unter Palmen wohnen?Wer wollte nicht schon immer mal unter Palmen wohnen?

Wildschweine, die sich im Dreck wälzen, Truthähne, die sich an Gemüse gütlich tun, ein Jaguar, der sich während des Kampfes anschleicht und Krabben, die den Helden immer wieder umrunden. All das erweckt den Eindruck, die Insel habe tatsächlich ein Eigenleben.

Zum flüssigen Spielgefühl tragen auch Konversation von Charakteren im Hintergrund bei. Auch im Wald trifft der Einäugige mit seinem Begleiter immer mal wieder menschliche Jäger und Sammler an.

Optisch wäre noch etwas mehr drin gewesen. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt ihr euch an die etwas kantige Grafik der Lebewesen, da die Natur diese Schönheitsfehler wieder wettmacht.

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