Vorschau Risen 2 - Mit unfairen Mitteln kämpfen

Mit unfairen Mitteln kämpfen

Mittelalterliche Schilde sind zwar Geschichte, dafür greift der Held nun zu unlauteren Mitteln. Beispielsweise setzt er sich mit einem Papagei zur Wehr. In der Welt der Piraten ist eben alles erlaubt.

Hier seht ihr eine freundliche Riesenschildkröte.Hier seht ihr eine freundliche Riesenschildkröte.

Risen-Neulinge dürfte es freuen, dass Kämpfe ausgeglichen und durchaus gefährlich sind - ein überstarker Held ist der Namenlose jedenfalls nicht. Das zwingt euch dazu, euren Gegner genau zu beobachten. Schnell erlernt ihr Tricks, um euch gegen Gefahren zu wehren. Sei es treten, kontern oder der Griff zur Pistole.

Das Kampfsystem weist jedoch auch Schwächen auf: Das automatische Anvisieren von Gegnern stellt vor allem bei Kämpfen gegen mehrere Angreifer eure Nerven auf die Probe. Häufiges Wechseln zwischen aktuellen Zielen zieht den Kampf unnötig in die Länge.

Vorteile hat hingegen, wer nicht auf freiem Feld kämpft. An eine Wand gedrängt, erledigt ihr viele Gegner schnell - und manchmal ungewollt einfach. Spezialattacken, die viel Schaden verursachen, bereichern dafür alle anderen Kämpfe.

Voodoo oder Schusswaffen?

Auch auf Magie müssen Risen-Anhänger nicht verzichten. Ihr habt die Möglichkeit, Voodoo zu erlernen, je nachdem, wie ihr euch im Laufe des Spiels entscheidet. Schließt ihr euch den Eingeborenen aus dem Dschungel oder der Inquisition an?

Kämpfe gibt es in Risen 2 mehr als genug.Kämpfe gibt es in Risen 2 mehr als genug.

Im späteren Verlauf kommt auch noch eine dritte Fraktion hinzu, die Freibeuter. Allerdings erlangt ihr diesen Status automatisch als Unterstützer einer der beiden Seiten.

Seid ihr als Zauberer unterwegs, macht ihr euch ein paar Tricks zunutze, mit denen ihr Feinde und Angreifer gegeneinander ausspielt oder in die Flucht schlagt. Wer seine magischen Fähigkeiten weiter steigert, der kann sich später auch an fieser Gedankenkontrolle probieren.

Wer hingegen mit Vodoo nichts anfangen kann, bleibt bei der Inquisition und lernt hier den Umgang mit Schusswaffen. Und das ist ebenfalls keine schlechte Wahl.

Ständig unter Beobachtung

Risen 2 bringt erfreulicherweise viele gute Eigenschaften des ersten Teils und der Gothic-Reihe mit. So bleibt der namenlose Piraten-Anwärter zum Beispiel nur selten unbeobachtet, wenn er in Gebäuden herumschleicht.

Der Wechsel zwischen Tag und Nacht ist den Entwicklern gut gelungen.Der Wechsel zwischen Tag und Nacht ist den Entwicklern gut gelungen.

Trotz künstlicher Intelligenz haben Wachen, Dorfbewohner und andere Nicht-Spieler-Charaktere ein gesundes Misstrauen gegenüber Herumtreibern - vor allem solchen, die so abgerissen aussehen der Protagonist.

Risen-Neulinge stellen schon nach der ersten Sequenz fest, was für ein Spiel sie vor sich haben. Wer sich nämlich angewöhnt hat, Treppen und lange Wege durch Sprünge von Mauern abzukürzen, hat hoffentlich vorher gespeichert.

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Risen 2: Voodoo, Schätze und Schiffe

Unrealistisch hohe Lebenspunkte (hier: Blut), die so etwas abfedern, gibt es nicht. Ebenso wie automatische Angriffe oder ein ganzes Inventar voller Heiltränke - wer in Risen 2 überleben will, muss überlegt handeln.

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