Brick-Force: Minecraft als Shooter?

(First Facts)

von Izzy Imer (10. April 2012)

Bauen, teilen und spielen - so lautet das Motto des Shooters Brick-Force. Und es ist schnell erklärt. Ihr bastelt aus den Bausteinen des Spiels ganz individuelle Karten und teilt diese mit anderen Spielern.

In Brick-Force könnt ihr die Kulissen für eure Kämpfe selbst gestalten.In Brick-Force könnt ihr die Kulissen für eure Kämpfe selbst gestalten.

Zu Beginn von Brick-Force habt ihr die Möglichkeit, aus vorhandenen Karten zu wählen oder gleich eure eigenen Karten zu gestalten. Wenn ihr euch für Letzteres entscheidet, werdet ihr zu einem so genannten Kartenmeister. Das bedeutet, das ihr das letzte Wort habt, wenn es darum geht, eure Karte zu verändern.

Welche Art von Gebäuden und Artefakten ihr in eure Karte einbaut, ist ganz euch überlassen. Dies ähnelt ein wenig dem Kreativmodus von Minecraft. Laut dem Betreiber Infernum könnt ihr beispielsweise auch Bauwerke wie die Pyramiden errichten.

Damit ihr eine Karte für andere Spieler zugänglich machen könnt, hat sie einige Voraussetzungen zu erfüllen. Diese Voraussetzungen könnt ihr in der Anleitung auf der Webseite von Brick-Force nachlesen.

Für Bombenexperten und Flaggenjäger

Natürlich bietet Brick-Force auch unterschiedliche Spielmodi. Im Spielmodus "Team" gewinnt beispielsweise die Gruppe, die die meisten Runden für sich entscheidet. Im Modus "Überlebenskampf" tritt jeder gegen jeden an.

Durch das Bausteinsystem könnt ihr individuelle Herausforderungen in eure Karten einbauen.Durch das Bausteinsystem könnt ihr individuelle Herausforderungen in eure Karten einbauen.

Weitere Spielmodi sind "Defusion-Modus" (Bombe des Gegners entschärfen) und "CTF-Modus". Letzterer ist der recht bekannte Modus, in dem ihr die Flagge des gegnerischen Teams erobert.

Das Grafikgerüst von Brick-Force basiert auf "Unity 3D", das euch zum Beispiel von Dungeon Empires bekannt sein könnte. Für das Spiel selbst meldet ihr euch kostenlos an. Danach könnt ihr die Spieldatei herunter laden, die es auch auf Deutsch gibt.

In einem virtuellen Gegenstandsladen erwerbt ihr optional spezielle Gegenstände gegen echtes Geld. Diese Gegenstände eröffnen euch Vorteile, die euren Fortschritt im Spiel erleichtern. Auf diese Weise finanziert der Betreiber Infernum Brick-Force.

Die Fakten:

  • Sandkasten-Shooter
  • entwickelt vielfältige Spielkarten
  • mehrere Spieler-gegen-Spieler-Modi
  • Spielcharaktere individualisieren
  • Veröffentlichung im Frühjahr 2012
  • auch auf Smartphones und Tablets

Meinung von Izzy Imer

Brick-Force hat ein sehr interessantes Spielkonzept, das Spielern die Werkzeuge in die Hand gibt, um Teile des Spiels selbst zu gestalten. Hierbei ist Brick-Force, trotz Ähnlichkeiten des Bausteinsystems, in keinster Weise ein Klon von Minecraft. Die Grafik des Spiels hat ihren eigenen Charme und ist teilweise sehr ansprechend.

Unterschiedliche Spielmodi halten euch derweil bei Laune, wenn ihr gerne gegen andere Spieler antretet. Meiner Meinung nach ist Brick-Force einen näheren Blick wert. Besonders, wenn ihr schon immer einmal die perfekte Karte für einen Shooter selbst bauen wolltet.

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