Test Kid Icarus - Uprising - Menüwahnsinn und wochenlanger Spielspaß, Fakten und Meinung

Die Entwickler des japanischen Studios Project Sora haben an fast alles gedacht, damit Kid Icarus Uprising bloß nicht langweilig wird. Das Spiel quillt über vor Menüs und Untermenüs, in denen ihr an so ziemlich allen Stellschrauben der Spielmechanik drehen könnt. Einem kleinen Zeitvertreib hier, einer Mini-Mission da.

Der Schwierigkeitsgrad "Fordernd" kostet eine Menge, belohnt euch aber mit mehr Schätzen.Der Schwierigkeitsgrad "Fordernd" kostet eine Menge, belohnt euch aber mit mehr Schätzen.

Die Steuerung dürft ihr individuell auf eure Vorlieben zurechtschneidern. Sogenannte Ikarons, Sammelobjekte aus dem Spiel, schaltet ihr nach und nach frei und kümmert euch nebenbei auch noch um die 120 Herausforderungen von Palutenas Schatzsuche. Das alles dauert viel länger als die gut zwölf Stunden bis zur letzten Schlacht.

Wie wäre es danach mal, Herzen für eine ganz seltene Waffe zu schnorren? Dank des sehr variablen Reglers für den Schwierigkeitsgrad gehen euch die Herausforderungen sowieso nicht aus.

Anfänger drehen den Regler nicht so hoch und haben dann genauso viel Spaß auf Pits Abenteuertour. Und diese Tour lohnt sich für jeden 3DS-Besitzer mit Hang zu netten Geschicklichkeitsspielen - mit oder ohne Heiligenschein.

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Fakten:

  • reichhaltiger Spielinhalt
  • technisch ausgefeilt
  • variabler Schwierigkeitsgrad
  • abwechslungsreiche Umgebungen
  • umfangreicher Mehrspieler-Modus
  • gewöhnungsbedürftige Steuerung
  • nichts für unterwegs
  • leicht ungenaue Kamera
  • Gespräche mitten in der Schlacht

Meinung von Christian Detje

Ich kannte Pit bisher nur aus seinem zweiten Abenteuer am alten Gameboy. Und das war mir zu schwer. Uprising ist auch ziemlich happig, aber viel bunter, wilder, witziger und vor allem reichhaltiger als die beiden Ahnen, allerdings oft auch etwas verwirrend. Wenn ich plötzlich getroffen werde, dauert es wegen der ungewohnten Stylus-Kamera-Steuerung ein bis zwei kostbare Sekunden, bis ich den Schützen gestellt habe.

Währenddessen versengen mir schon die nächsten Geschosse die Federn, obwohl ich diesmal doch unbedingt ausweichen wollte. Das Spiel hat mich in seiner Gesamtwirkung beeindruckt. Bis zum letzten Untermenüpunkt erinnern die Details an filigrane Zahnräder, die passgenau ineinandergreifen. Wenn irgendein Spiel das Prädikat "durchdacht und ausgeklügelt" verdient, dann ist es Kid Icarus Uprising.

88 Spieletipps-Award

meint: Gelungenes Baller-Abenteuer um Nintendos vergessenen 80er-Jahre-Helden Pit - trotz diffiziler Steuerung mit Halterung enorm spielerfreundlich.

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