Test The Witcher 2: Der nächste Rollenspiel-Hit nach Skyrim

von Thomas Nickel (16. April 2012)

Skyrim, Two Worlds 2, Dragon Age ... große Fantasy-Rollenspiele gibt es auf Xbox 360 viele. Doch eines hat noch gefehlt: The Witcher 2. Das kommt nun sogar als erweiterte Version!

Schon bei ihrem ersten Auftritt hinterlässt Triss Merigold einen bleibenden Eindruck.Schon bei ihrem ersten Auftritt hinterlässt Triss Merigold einen bleibenden Eindruck.

Eigentlich kann sich Geralt von Riva kaum beschweren. Als mutierter Hexer ist er körperlich normalen Menschen weit überlegen, seine Beziehung zu Triss Merigold läuft auch gut und gerade hat König Foltest versprochen, Geralt für seine Dienste zu einem reichen Mann zu machen.

Zu dumm nur, dass Foltest gerade jetzt der Klinge eines gemeinen Attentäters zum Opfer fällt. Und Geralt als Königsmorder gilt.

Zum Glück gelingt es ihm, Geheimdienstchef Vernon Roche von seiner Unschuld zu überzeugen. Vernon ermöglicht die Flucht, damit Geralt den echten Mörder dingfest macht.

So beginnt ein spannendes und enorm komplexes Fantasy-Abenteuer, das im Vorjahr schon auf dem PC zahlreiche Anhänger gefunden hat. Ihr dürft gerne unseren Test zur PC-Fassung von The Witcher 2 durchlesen. Die jetzt veröffentlichte Variante für Xbox enthält einige Erweiterungen.

Keine Konsolen-Kompromisse

Und um es gleich vorwegzunehmen: Auch auf der Konsole begeistert The Witcher 2 - Assassins of Kings. Der polnische Entwickler CD Project Red hat das üppige Fantasy-Abenteuer ohne spielerische Kompromisse und nur mit vernachlässigbaren grafischen Abstrichen auf die betagte Xbox360 umgesetzt.

Im Kampf gibt es eine ganze Menge Effekte.Im Kampf gibt es eine ganze Menge Effekte.

Wo bei der Konsolenfassung von Biowares Dragon Age das auf dem PC ehemals so komplexe Kampfsystem stark kastriert wurde, macht der Witcher keine Kompromisse. Magie, Alchemie und Extrawaffen sind ebenso komplex wie auf dem PC und zudem noch angenehm komfortabel zu bedienen.

Ihr kombiniert schnelle und harte Attacken, haltet Gegner mit magischen Fähigkeiten auf Distanz oder stellt ihnen hinterhältige Fallen. Dazu nutzt ihr zahlreiche Tränke, die ihr aus gesammelten Kräutern braut. So könnt ihr eure Kampfwerte steigern, euch schneller heilen oder sogar Gegner im Dunklen sehen.

Komplexe Charaktere und Moral mit Zwischentönen

Aber egal wie fantastisch die Grafik und wie komplex das Kampfsystem: Ohne eine spannende Handlung und interessante Aufgaben ist ein Rollenspiel immer nur halb so gut. Aber gerade hier punktet der Witcher.

Legt euch nicht mit Triss, Geralt und Vernon Roche an.Legt euch nicht mit Triss, Geralt und Vernon Roche an.

Die Handlung beginnt mit einer spektakulären Burg-Erstürmung und jagt von da an von einem Höhepunkt zum nächsten. Der Kampf gegen den Kayran im ersten Kapitel, die überraschenden Freiheiten im späteren Verlauf und die zahlreichen spannenden Nebenhandlungen fesseln euch Stunde für Stunde an die Konsole.

Dabei verzichtet das Spiel auf plumpe Schwarz-Weiß-Malerei: Hier gibt es keine Heiligen. Wer zuerst wie ein niederträchtiger Unsympath wirkt, entpuppt sich im Verlauf des Spiels oft als überraschend komplexe Figur. Gerade das macht die Welt des Witchers so spannend und vielschichtig.

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