Test Dragonshard - Seite 2

Eberron in Gefahr

Als Anführer jeder Kriegspartei fungieren die Champions. Diese sind die Oberhelden im Spiel und stehen auf der höchsten Stufe. Als nächste in der Hierarchie kommen die Captains, klassenbasierte D&D-Helden, wie Magier, Waldläufer, Schurken oder Kleriker. In der Nähe der eigenen Festungen rekrutieren die Captains zusätzlich und ganz automatisch weitere Hilfstruppen als Verstärkung. Champions und Captains werden durch siegreiche Kämpfe immer mächtiger und erfahrener und lassen sich im Nexus upgraden, wo sie dann stärkere und neue Fähigkeiten erhalten. Bis Stufe sechs ist hier alles machbar, leider werden die Erfahrungspunkte nicht in die folgende Mission übernommen. Also sollte man sich genau überlegen, ob man die mühsam gesammelten XPs nur in die Truppen investiert. Denn auch Upgrades für Gebäude, die wiederum bessere Kampfwerte und Geld bringen, werden mit genau diesen Erfahrungspunkten bezahlt. Im Spiel sind sogenannte Plätze der Macht verteilt, die den eigenen Truppen und dem Helden zusätzliche Aufwertungen ihrer Attribute bescheren, solange sie im Besitz des Spielers bleiben. So kann z. B. der Intelligenzwert in einer Bibliothek erhöht werden. Die Hilfssoldaten der Truppe profitieren dann wiederum von den Bonis ihrer Captains.

Echtzeit-Strategie oder Rollenspiel?

Während das Spiel "Spellforce" die beiden Genre Echtzeit-Strategie und Rollenspiel auf einer Spielebene wirklich verknüpfte, geht Dragonshard einen anderen Weg. Es gibt gleich zwei Spielebenen mit eigentlich zwei Spielarten. Auf Eberrons Erde sammelt man ganz klassisch im Stile eines Echtzeitstrategiespiels Ressourcen, baut seine Basis auf, erschafft die Armeen und kämpft unerbittlich in Echtzeit gegen seine Gegner. Ganz so klassisch ist es nun doch wieder nicht, da man nicht nur in der Einheitenhierarchie, sondern auch in punkto Gebäudebau einen etwas anderen Weg geht. Die großen und kleinen Basen werden an vorgegebenen Punkten um einen Palast herum errichtet. Dabei ist ein Bauplatz nochmals in vier Quadrate aufgeteilt. Das Ganze nennen die Entwickler übrigens das Nexus-System. Dabei beeinflusst man schon durch die Auswahl und Platzierung der Gebäude die Fähigkeiten der später hier zu erschaffenen Einheiten. Entweder man bebaut die vier Quadrate mit Häusern desselben Typs, dann können die Einheiten später im Rang höher aufsteigen. Andererseits hat man aber auch noch die Wahl, neben dem Haus auf den drei verbleibenden Quadraten entsprechende Upgradegebäude, z.B. einen Brunnen der Kraft zu bauen. Dafür bekommen die Einheiten dann Spezialboni für Angriff, Verteidigung, Regeneration etc, steigen dafür aber nicht so hoch auf

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