Ridge Racer: Alles über die Kult-Rennspielreihe - Ridge Racer Revolution und Rage Racer

(Special)

Reiko, das Rennspiel-Maskottchen

Für Freunde der Serie darf eines nicht fehlen: Das sogenannte Grid-Girl. So heißen im Rennsport die Damen, die das Fahrerfeld auf ihre Startpositionen einweisen.

Der Beweis: Mädchen spielen auch gerne mit Autos.Der Beweis: Mädchen spielen auch gerne mit Autos.

Im ersten Teil noch ohne Namen, taufen die Entwickler das Grid-Girl in Ridge Racer später "Reiko Nagase". Durch Intro-Filme und Porträts auf Spielepackungen wurde sie von Spiel zu Spiel prominenter.

Legendär ist auch der Ansager, der euch im Hauptmenü mit "Riiiiidge Racer!" begrüßt. Er ruft den Titel des Spiels, als sei es der Name eines Boxers im Kampf um den Weltmeistertitel.

Wer will da nicht sofort auf die Strecke und der Welt sein Talent beweisen? Auch die schrille Techno-Musik ist grandios gewählt - typisch Neunziger und passend zur schrillen Grafik.

Ridge Racer Revolution (Playstation, 1995)

Anders als der Name vermuten lässt, ist der ein Jahr später erschienene Nachfolger Ridge Racer Revolution alles andere als eine Revolution. Vielmehr handelt es sich fast um das gleiche Spiel mit der gleichen Grafik und - bis auf zwei neue Bonuswagen - den gleichen Autos.

Ein Rückspiegel als Kaufargument? Naja ...Ein Rückspiegel als Kaufargument? Naja ...

Auch ein paar neue Strecken hat Namco spendiert. Rückspiegel und unterschiedliche Tageszeiten trösten kaum über die schlanken Erweiterungen hinweg.

Wie auch bei der damals neuen Version des Arcade-Automaten (dort mit dem Namen Ridge Racer 2), sind nun Mehrspieler-Rennen möglich. Einen Modus mit geteiltem Bildschirm gibt es nach wie vor nicht, stattdessen müsst ihr zwei Konsolen miteinander verbinden.

Aber wer hat das damals schon mit seiner Playstation gemacht? Besser war es, in die Spielhalle zu gehen, wo bis zu acht Automaten miteinander verbunden waren.

Rage Racer (Playstation, 1996)

Heißt nicht Ridge Racer, ist aber trotzdem der offizielle dritte Teil der Serie: Rage Racer. Diesmal darf sich das Spiel auch tatsächlich als Nachfolger bezeichnen. Das Spielgefühl in den Rennen ist grundsätzlich erhalten geblieben, drumherum hat sich dagegen einiges getan.

Die Strecken sind weniger bunt, dafür noch hügeliger und kurviger.Die Strecken sind weniger bunt, dafür noch hügeliger und kurviger.

Neu ist, was ihr heute als typischen Karriere-Modus kennt: Durch gewonnene Rennen verdient ihr Geld, das ihr in neue Autos und Aufrüstteile steckt. Sogar die Farbe und das Team-Logo eures Fahrzeugs dürft ihr frei gestalten.

Der komplett neue Fuhrpark ist nun in unterschiedliche Hersteller aufgeteilt. So steht zum Beispiel die fiktive Marke "Lizard" für amerikanische Autos, "Assoluto" für reinrassige Sportwagen.

Die Grafik ist noch nicht wesentlich besser als bei den Vorgängern, kommt aber nicht mehr so kunterbunt daher und wirkt dadurch realistischer. Rave Racer, die dritte Generation der Spieleautomaten, hatte wenig mit der Konsolenversion gemeinsam und war eher eine verbesserte Version des ersten Ridge Racer.

Weiter mit: Ridge Racer Type 4, Ridge Racer 64, Ridge Racer 5

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