Vorschau - Echtzeitstrategie mit Drachen und Luftschiffen: Dragon Commander, Fakten und Meinung

Echtzeitstrategie mit Drachen und Luftschiffen: Dragon Commander

Neben der gezeigten Premiere zu Divinity - Original Sin präsentierte das Studio auch seinen 2013 kommenden Strategie-Titel. Dragon Commander versetzt euch zeitlich Jahrhunderte vor den Divinity-Teilen in epische Drachenschlachten.

Mit eurem persönlichen Drachen greift ihr in die monumentalen Echtzeitschlachten ein.Mit eurem persönlichen Drachen greift ihr in die monumentalen Echtzeitschlachten ein.

Das Strategiespiel unterteilt sich in drei Bereiche. Auf eurem Kommandoschiff interagiert ihr mit euren Beratern und eurer Gemahlin (falls vorhanden) und trefft diplomatische Entscheidungen.

Auf der Übersichtskarte zieht ihr eure Einheiten wie im Brettspiel "Risiko" in neue Ländereien oder taktische Positionen. Dann geht die Echtzeit-Schlacht los: Gegnerische Elfen, Zwerge, Echsen oder Untote fahren ihre fliegenden Festungen, Geschütze und Artillerie auf.

Auf der taktischen Karte schickt ihr eure Einheiten ins Gefecht und stampft Basen für den Nachschub aus dem Boden. Zudem kämpft ihr höchstpersönlich an der Frontlinie mit einem feuerspuckenden Drachen unterm Hintern. Für Siege und Errungenschaften erhaltet ihr Spielkarten, die euch mit Angriffsboni oder verstärkten Einheiten versorgen.

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Dragon Commander: So kommandiert ihr eure Drachentruppen

Die Echtzeit-Kämpfe über den zerklüfteten Landschaften hinterlassen dank dem neuen, selbstentwickelten Grafikgerüst optisch einen guten Eindruck. Auch die interessante Stil-Kombination aus Fantasy, Science Fiction und Steampunk enthält interessante Elemente.

Bis zu vier Spieler bekriegen sich auf den großen Mittelalterschlachtfeldern. Dragon Commander enthält alle Zutaten eines typischen Echtzeit-Strategiespiels, ist aber noch lange nicht fertig gestellt.

Fakten:

  • Fantasy-Rollenspiel in klassischer Manier
  • Fokus auf 2 Spielern
  • Ein- und Aussteigen ist jederzeit möglich
  • Perspektive von schräg oben
  • offenes Missionsdesign
  • umfangreiches Objekte-System
  • mindestens 30 bis 40 Stunden Spiellänge
  • integrierter Welten-Editor
  • komplett auf deutsch
  • erscheint voraussichtlich 2013 für PC

Meinung von Thomas Stuchlik

Was für eine Überraschung: Das neue Divinity lässt den Vorgänger spielerisch links liegen und geht neue alte Wege. Denn bereits der erste Teil spielte in einer ähnlichen Ansicht.

Was Original Sin aber richtig interessant macht, ist die interaktive Umgebung. Gegenstände lassen sich kombinieren, umfunktionieren, säubern und vieles mehr - nicht umsonst haben sich die Entwickler von Ultima inspirieren lassen.

Die rundenbasierten Kämpfe gestalten sich bisher allerdings etwas langatmig. Doch das Spiel befindet sich mitten in der Entwicklung.

Viele Elemente fehlen einfach noch, was es schwierig macht, das Gesamtwerk bereits jetzt komplett einzuschätzen. Die richtigen Ideen sind auf jeden Fall vorhanden, hoffentlich gelingt auch deren Umsetzung.

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