Test Starhawk - Der Mehrspieler-Modus, Fakten und Meinung

Liegt in der Kürze die Würze?

All diese Elemente zusammengenommen, ergibt Starhawk einen interessanten Genremix. Der Haken: Die Einzelspieler-Kampagne ist mit etwa fünf Stunden schlichtweg zu kurz. Zudem sollten Profis damit rechnen, den Schwierigkeitsgrad auf die höchste Stufe stellen zu müssen, um sich nicht unterfordert zu fühlen.

Nicht nur auf dem Boden, auch im Weltall geht es ordentlich zur Sache.Nicht nur auf dem Boden, auch im Weltall geht es ordentlich zur Sache.

Nicht zuletzt ist die Geschichte etwas dünn, was die mitunter etwas altbacken wirkenden Zwischensequenzen in Comic-Grafik nicht wettmachen.

Schnell wird klar: Es geht den Entwicklern von Sony weniger darum, mit dem Einzelspieler-Modus zu brillieren, den es übrigens in Warhawk noch nicht gab. Vielmehr handelt es sich bei der Kampagne um eine Art Fingerübung, die euch auf die weitaus komplexeren Mehrspieler-Schlachten vorbereiten soll.

Der Mehrspieler-Modus

Der Mehrspieler-Modus ist fraglos der eigentliche Mittelpunkt von Starhawk. Zusammen mit 31 anderen Spielern stürzt ihr euch online in die Gefechte. Noch mehr als in der Kampagne kommen hier die taktischen Elemente zum Tragen.

Mit diesen schnittigen Geräten kommt ihr schnell zum Ziel.Mit diesen schnittigen Geräten kommt ihr schnell zum Ziel.

Zur Verfügung stehen euch klassische Modi wie zum Beispiel Capture the Flag und Deathmatch. Manchmal wird es dabei ein wenig unübersichtlich, was dem Spielspaß aber wenig Abbruch tut.

Außerdem könnt ihr mit drei Freunden kooperativ gegen die rift-trunkenen Mutanten antreten, die eure Basis zu Kleinholz machen wollen.

Starhawk wäre ohne die echtzeitstrategischen Elemente ein recht gewöhnlicher Shooter. Die Möglichkeit, eure Verteidigung selbst aufzubauen, gibt dem Spiel jedoch eine besondere Note. Sollte die Community wachsen, dürfte ausufernden Mehrspieler-Schlachten nichts mehr im Wege stehen.

Fakten:

  • Mehrspieler-Modus für 32 Spieler
  • Koop-Modus zu viert
  • große Karten
  • gelungene Lokalisation
  • guter Mix aus vielen Genres
  • tolle Soundeffekte
  • intuitive Steuerung
  • Einzelspieler-Modus zu einfach
  • leicht chaotischer Spielablauf
  • etwas platte Geschichte
  • kurze Spieldauer

Meinung von Marius Nied

Klau von allen, mach was Eigenes draus. So könnte in etwa die Devise von Starhawk lauten. Und das ist vielleicht nicht die dümmste Vorgehensweise in einer Zeit, in der der Markt für neuartige Spielkonzepte so schwer zu meistern ist.

Ein Mix verschiedener Genres ist da möglicherweise die Lösung. Starhawk vereint Elemente eines Ego-Shooters mit Raumfahrzeugen eines Weltraum-Shooters. Dazu kommen noch einige taktische Zutaten und fertig ist eine Mischung, die funktioniert.

Aber Vorsicht: Wer es vorzieht, alleine zu spielen, wird an dem etwas kurz geratenen Einzelspieler-Modus nicht allzu lange Freude haben. Ganz offensichtlich ist das Spiel an Mehrspieler-Anhänger gerichtet. Die liefern sich in Starhawk heiße, aber auch sehr intelligente Gefechte.

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