Test Diablo 3 - Talentbaum und Fertigkeiten, Klassen statt Talente, Geschichtsstunde in Diablo 3

Talentbaum und Fertigkeiten

Was Entwickler Blizzard bereits für World of Warcraft versprach, setzten sie in Diablo 3 um: Jede Fähigkeit und jedes Talent hat einen sichtbaren Effekt und macht Spaß. Schluss mit zu vielen Passiv-Talenten!

Wählt aus vier Fähigkeiten und aktiviert zusätzliche Runen.Wählt aus vier Fähigkeiten und aktiviert zusätzliche Runen.

So ist es für viele Spieler zwar gewöhnungsbedürftig, weitgehend auf den aus Diablo 2 bekannten Talentbaum und die Freiheit im Vergeben der Attribute zu verzichten. Das neue System schafft aber andere Optionen und feine Unterschiede in den spielerischen Vorlieben.

Mit euren Stufenaufstiegen schaltet ihr sechs Arten von Fähigkeiten frei, von denen ihr jeweils eine wählt. Alle Fähigkeiten gehören zu einer bestimmten Kategorie und verursachen zum Beispiel Flächenschaden oder schützen euch - aber auf unterschiedliche Weise, angepasst an eure Spielweise.

Mit Runen, die ihr ebenfalls freischaltet, verfeinert ihr eure gewählte Fähigkeit noch weiter. Die Fähigkeiten dürft ihr übrigens jederzeit wieder wechseln. Das verhindert Sackgassen bei der Talentverteilung.

Dieses Video zu Diablo 3 schon gesehen?

Klassen statt Talente

Das neue Talent- und Fähigkeitensystem hat aber auch Nachteile: Erst auf Dauer wird sich zeigen, wie hoch der Wiederspielwert wirklich ist und ob er mit dem des Vorgängers mithalten kann.

Fünf Klassen stehen euch in Diablo 3 zur Verfügung, unter anderem der Hexendoktor.Fünf Klassen stehen euch in Diablo 3 zur Verfügung, unter anderem der Hexendoktor.

Hier sorgten die Talentbäume und darin enthaltenen Möglichkeiten für so viel Abwechslung, dass die gleiche Klasse unter völlig anderen Aspekten noch einmal ganz anders Spaß machte. Diablo 3 bietet lasche sechs Fähigkeiten zum gleichzeitigen Bespielen und wenig Variation an.

Andererseits stehen euch fünf Klassen zur Verfügung. Der Barbar stellt sich mit großen Waffen im Nahkampf. Der Dämonenjäger schießt magische Pfeile aus der Entfernung.

Der Mönch ist vor allem durch seine Selbstheilungskräfte bekannt. Der Hexendoktor ähnelt dem Totenbeschwörer und ist Herrscher über Kreaturen. Und der Zauberer spielt die Rolle des Magiers mit Arkan-, Frost- und Feuerfähigkeiten. Was darf's also sein?

Geschichtsstunde in Diablo 3

Wer sich angesichts all der hohen Erwartungen auch für die Hintergrundgeschichte interessiert, ist in Diablo 3 gut aufgehoben. Inhaltlich befindet ihr euch 20 Jahre nach dem zweiten Teil und kehrt mit eurem Helden in die Welt Sanktuario nach Neu-Tristram zurück.

Die Zwischensequenzen sind beeindruckend gut.Die Zwischensequenzen sind beeindruckend gut.

Klar, dass hier alle wie gelähmt sind, von der großen Gefahr, deren Vorläufer die Stadt angreifen. Ihr kennt vielleicht aus Teil 2 noch Deckard Cain, den Gandalf des Diablo-Universums. Mit seiner Nichte Leah macht ihr euch auf, die Herrscher der Unterwelt zu erledigen.

Dabei spielt ihr in vier Akten gegen erstaunlich viele Monsterarten in unterschiedlichen Umgebungen. Jeder Akt wird von einer beeindruckenden gerenderten Sequenz eingeleitet, für die alleine es sich schon lohnt, sich durch die Monster-Reihen zu fräsen.

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Was erwartet euch in Diablo 3?

Aber das ist natürlich nicht alles, denn Diablo ist für leidenschaftliche Sammler gedacht. Und Gegenstände gibt es auch im dritten Teil im Übermaß.

Mehr als nur ein Happen für Zwischendurch?

Die Meinungen über Diablo 3 sind gespalten. Während viele Spieler "total enttäuscht" sind, feiern andere das Spiel wie die Auferstehung von Elvis.

Diablo 3 macht ziemlich viel Spaß - ruft aber bei vielen Spielern nicht das Gefühl des Vorgängers hervor.Diablo 3 macht ziemlich viel Spaß - ruft aber bei vielen Spielern nicht das Gefühl des Vorgängers hervor.

Allen Kritiken zum Trotz findet die Jammerei aber auf höchstem Niveau statt. Blizzard hat ein eindrucksvolles Spiel hingelegt, das sich nicht hinter seinem Vorgänger verstecken muss.

Und wenn Diablo schon ein Extrem bedienen muss, dann ist es mit Sicherheit besonders gut. Die Langzeitmotivation ist das einzige, was die Entwickler vermutlich nicht mehr in gleichem Maß wie beim Vorgänger liefern können.

Um auch Anfängern und Gelegenheits-Spielern Anreize zu verschaffen, ist Diablo 3 etwas weniger facettenreich und einfacher zu spielen. Doch vielleicht spielt ihr ja auch in zwölf Jahren noch Diablo 3, so wie heute auch noch Spieler in Teil 2 unterwegs sind. Blizzard und dem Battle.net ist alles zuzutrauen.

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