Test The Walking Dead: Ein Zombie-Abenteuer zum Verlieben

von Thomas Nickel (23. Mai 2012)

Zombies sind immer gut. Das denkt sich offenbar auch Entwickler Telltale Games und veröffentlicht die erste Episode von The Walking Dead. Und sie haben recht!

An Gewalt wird hier nicht gespart.An Gewalt wird hier nicht gespart.

Lee Everett kommt vom Regen in die Traufe. Eigentlich sollte der möglicherweise unschuldig verurteilte Hochschullehrer seine lebenslange Haftstrafe antreten. Doch eine Kollision mit einem Untoten bringt das Polizeiauto von der Straße ab.

Lee befreit sich und stellt fest, dass es in der Gegend vor Zombies wimmelt. Aber The Walking Dead ist kein Shooter und kein Actionspiel.

Daher werdet ihr euch hier nicht mit Maschinengewehr und Kettensäge durch die untoten Horden metzeln. Stattdessen versucht ihr zu überleben, das Vertrauen anderer Überlebender zu gewinnen und löst gelegentlich mal ein kleines Rätsel.

Typisch für Telltale (Tales of Monkey Island, Sam & Max Season 3) ist auch The Walking Dead ein episodisches Abenteuer. Fünf Episoden soll es geben, bisher ist eine erschienen. Ihr könnt das Spiel als Download für PC und Mac, Xbox 360 und PlayStation 3 kaufen.

Adventure oder interaktive Fernsehserie?

Rätsel nehmen zumindest in der ersten Episode von The Walking Dead keine große Rolle ein. Ihr sammelt zwar ein paar Gegenstände auf und setzt sie andernorts ein, echte Kettenrätsel gibt es hier aber nicht. Stattdessen legt The Walking Dead großen Wert auf Atmosphäre, Interaktion und Entscheidungen mit Konsequenzen.

Das Spiel fängt sehr gut den Flair der Comics ein.Das Spiel fängt sehr gut den Flair der Comics ein.

Als entkommener Häftling hat Lee keinen leichten Stand. Jede Antwort will von euch gut überlegt sein.

Eure Wegbegleiter merken sich eure Antworten und merken sich auch, wie er ihnen gegenübertritt. Verhaltet ihr euch inkonsequent oder verstrickt ihr euch in Widersprüche, schwindet das mühsam aufgebaute Vertrauen schnell dahin.

Fatale Entscheidungen

Noch dramatischere Auswirkungen hat so manche Entscheidung, die ihr fällen sollt. Es gibt keinen optimalen Weg durch das Spiel.

Ihr seid nicht nur für euer Leben verantwortlich.Ihr seid nicht nur für euer Leben verantwortlich.

Es ist nicht möglich, all eure Begleiter am Leben zu erhalten. Und wenn ihr dann in eine Situation kommt, in der ihr nur einen von zwei Menschen retten könnt, habt ihr nicht viel Zeit, zu überlegen, dann müsst ihr handeln.

Wie ihr dann vorgeht, kann starke Auswirkungen auf den Fortlauf der Handlung haben. Manche Figuren reagieren dann anders auf euch.

Andere werden, bedingt durch ihr Ableben, in künftigen Episoden keine Rolle mehr spielen können. Diese Entscheidungen mögen euch schwer fallen, sie steigern aber den Wiederspielwert von The Walking Dead erheblich.

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