10 Wege, wie Firmen Spieler beeinflussen - Second Life - das Ende des zweiten Lebens, Playstation Home - Sonys einsamer Treffpunkt, Pepsi Invaders - Sieg für Coca Cola?

(Special)

Second Life - das Ende des zweiten Lebens

Vor fünf Jahren galt Second Life als die Revolution am Bildschirm. In der virtuellen Welt trefft ihr Freunde wie Fremde, baut euer eigenes Heim und kauft Klamotten. In der zusammenhängenden Welt entstehen Siedlungen und Treffpunkte.

Nach dem Boom kommt der Niedergang: Auch Werbekunden verlassen die virtuelle Welt.Nach dem Boom kommt der Niedergang: Auch Werbekunden verlassen die virtuelle Welt.

28 Millionen Nutzer sind registriert. Eine ideale Basis für Werbung: Adidas errichtete ein Schuhgeschäft, in dem Spieler Schuhe für ihren Avatar kaufen können. Auch Automarken von Mercedes bis Mazda errichteten virtuelle Präsenzen.

Im Post Tower der Deutsche Post verschicken Avatare zudem selbst gemachte Postkarten. Auch virtuelle Messen und Jobbörsen darf der geneigte Spieler besuchen. Sogar eine virtuelle Zeitung der Bild-Macher erscheint in Second Life. Doch so schnell der Boom gekommen ist, so schnell gingen die Spieler wieder.

Die vormals hippen Lokalitäten sind heute nahezu ausgestorben. Probleme mit der Technik und virtueller Kriminalität lassen das Universum schrumpfen. Aktuelle Schätzungen sprechen von nur etwa 50.000 Nutzern täglich.

Playstation Home - Sonys einsamer Treffpunkt

Wie bei Second Life versprechen sich Werbepartner auch bei Sonys sozialer PS3-Plattform Playstation Home eine florierende Kundschaft. Aktuell protzt vor allem Autohersteller Audi mit schicken Bereichen.

Sonys sozialem Treffpunkt Home droht dasselbe Schicksal wie Second Life.Sonys sozialem Treffpunkt Home droht dasselbe Schicksal wie Second Life.

Im "Audi Space" betrachtet ihr Werbevideos und versucht euch an Minispielen. Ihr bestreitet Wettrennen mit einem Elektroauto oder einem Schlitten - alternativ spielt ihr Klavier.

Ein anderer prominenter Werbepartner ist dagegen kürzlich abgesprungen: Red Bull. Der österreichische Limonaden-Hersteller besaß mehrere Home-Bereiche samt Flugwettrennen. Immer noch dabei sind dagegen Werbebereiche bekannter Spielemarken.

Sony gibt sich bedeckt bei den Besucherzahlen, allerdings ist zu vermuten, dass das kostenlose Playstation Home alles andere als eine Erfolgsgeschichte ist. Regelmäßige Updates und Erweiterungen lassen aber zumindest hoffen.

Pepsi Invaders - Sieg für Coca Cola?

Taitos legendäre Ballerei Space Invaders sollte jedem Spieler ein Begriff sein. Allerdings existiert davon auch eine eigentümliche Werbevariante. Atari entwickelte das Spiel Pepsi Invaders 1983 speziell für Coca Cola zur internen Verwendung.

Simple Aufgabe: Knallt die Buchstaben von Pepsi ab!Simple Aufgabe: Knallt die Buchstaben von Pepsi ab!

Im Spiel für den Atari 2600 ballert ihr nicht auf außerirdische Invasoren, sondern auf die Buchstaben von Pepsi. Selbst das am oberen Bildschirmrand fliegende UFO ersetzte der Programmierer Christopher Omarzu durch ein Pepsi-Logo.

Pepsi Invaders besitzt anders als das Vorbild ein Zeitlimit von drei Minuten. Nach dem "Game Over" erscheint der lakonische Schriftzug 'Coke wins'. Das vielleicht erste Werbespiel kam aber nie den Handel. Atari fertigte es ausschließlich für den Brausehersteller.

Deshalb ist das dreiste Anti-Pepsi-Spiel heutzutage ein äußerst rares Sammlerobjekt, das im vierstelligen Eurobereich gehandelt wird.

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