Test Mario Tennis Open: Spiel, Satz und Sieg für den Klempner?

von Thomas Nickel (31. Mai 2012)

Der jüngste Tennis-Ausflug von Mario und Co liegt bereits sieben Jahre zurück. Es wird also mal wieder Zeit, Wimbledon Konkurrenz zu machen. Diesmal sogar in 3D.

Die Plätze sind originell gestaltet.Die Plätze sind originell gestaltet.

Sportspiele mit Mario sind meistens eine Spielspaßgarantie. Egal ob Fußball (in Mario Strikers Charged Football, Baseball (Mario Baseball) oder eben Tennis wie im aktuellen Mario Tennis Open, das Erfolgsrezept ist immer das gleiche: eine ansprechende Umsetzung der entsprechenden Sportart, garniert mit bunten Figuren und ein paar furiosen Spezialmanövern oder Sonderregeln.

Auch Mario Tennis Open funktioniert im Grunde nach diesem Prinzip. Die Steuerung geht flott von der Hand, die kraftvollen Superschläge bringen Würze, Abwechslung und Taktik ins Spiel. Noch dazu kommt die strahlend bunte Grafik auf dem 3DS-Bildschirm hervorragend zur Geltung.

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Mario Tennis - Jetzt in 3D

Spielerisch gibt sich Marios neue Tennis-Eskapade also keine Blöße.

Wo ist das Rollenspiel?

Drei Modi erwarten euch: Ihr spielt Turniere, wagt ein simples Freundschaftsspiel oder tretet gegen andere Spieler an.

Die Figuren sehen in der Nahaufnahme toll aus.Die Figuren sehen in der Nahaufnahme toll aus.

Das ist Online und mit lokaler Verbindung möglich, außerdem sind alle Modi auch im Doppel verfügbar. Die Entwickler runden dieses Paket mit vier launigen Minispielen ab. Das ist ganz okay, aber da wäre schon noch etwas mehr drin gewesen.

Gerade die letzte Episode, Mario Power Tennis, punktete mit einem herrlich umfangreichen Rollenspiel-Modus, bei dem ihr eure eigene Figur nach und nach hochtrainieren und formen konntet. Diesen Modus sucht ihr bei Mario Tennis Open aber vergeblich.

Und das ist wirklich schade, steht doch hinter beiden Spielen der Entwickler Camelot, der früher mit Krachern wie Shining Force und Golden Sun von sich reden machte.

Miis und Minispiele

Durch die freispielbare Ausrüstung habt ihr die Möglichkeit, euren spielbaren Mii ein wenig nach eurem Geschmack zu entwickeln. In Sachen Spielspaß und Motivation ist das aber kein Vergleich zu den üppigen Optionen des Vorgängers.

Auch der 3D-Effekt ist gelungen.Auch der 3D-Effekt ist gelungen.

Die Minispiele sind größtenteils routiniert, aber nicht allzu originell. Ein Modus sticht aber erfreulich heraus.

An einer Wand laufen Levels aus Super Mario Bros. ab, die ihr mit Ball und Schläger manipuliert. Zielt auf Blumen, Pilze und Gegner, um Mario auf seinem Weg durch die Levels zu helfen.

Das ist originell und macht richtig Spaß. Inspirationen und Innovationen dieser Güteklasse wären auch im restlichen Spiel ausgesprochen willkommen. Das kommt nämlich ein wenig ideenarm daher.

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