Vorschau Metro - Last Light - Horror plus Endzeit gleich Metro, Fakten und Meinung

Horror plus Endzeit gleich Metro

Über den apokalyptischen Ruinen Moskaus wüten schwere Gewitter. Die feuchte Atmosphäre lässt sogar die eigene Gasmaske beschlagen. Doch das ist erst der Anfang: Zuckende Blitze erzeugen unheimliche Schatten.

Fiese Mutanten tauchen überraschend auf und gehen euch an die Gurgel.Fiese Mutanten tauchen überraschend auf und gehen euch an die Gurgel.

Schatten, die wie unheimliche Gestalten wirken. Aus dem Nichts attackieren euch hässliche Mutanten. Doch dank Schrotflinte putzt ihr die kreischenden Kreaturen schnell ins Jenseits. Danach geht es weiter in ein lange gestrandetes Flugzeugwrack.

Zwischen Spinnweben entdeckt ihr grausige Funde wie skelettierte Passagiere. Mit grell blitzenden Rückblenden blickt ihr kurz in die Vergangenheit der Besatzung vor dem Absturz. In Sachen Horror nimmt es das neue Metro durchaus mit Gruseleien wie Fear auf.

Ein wenig billig wirkt dagegen ein darauffolgender Bosskampf gegen einen Flugsaurier-ähnlichen Dämon. Dieser packt den Helden und schleudert ihn durch die Gegend.

Die Übermacht anstürmender vierbeiniger Mutanten zwingt euch schließlich zum Rückzug. In letzter Sekunde rettet ihr euch dank flammenwerfender Mithilfe der "Red Line"-Fraktion zurück in die Tunnelsysteme.

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Überzeugende Genre-Kreuzung

Metro Last Light verbindet Ego-Ballereien mit Elementen des Überlebenshorror-Genres. So konstruiert das Spiel eine bedrückende Stimmung inmitten der linearen Szenarios.

Diesmal gelangt ihr öfter an die Oberfläche Moskaus.Diesmal gelangt ihr öfter an die Oberfläche Moskaus.

Die kinoreife Erzählweise inszeniert die Geschichte in nahtlos integrierten Zwischensequenzen. Nach der Romanvorlage des Vorgängers Metro 2033 löst sich Last Light von den Büchern von Autor Dmitry Glukhovsky und erzählt nun seine eigene Geschichte.

Zwar verbringt ihr wieder viel Spielzeit unter der Erde, doch diesmal kommt ihr öfter an die Oberfläche. Allerdings ist von spannenden Schleichereien wie im ersten Teil noch wenig zu sehen. Die erste Vorführung zeigt bereits erstklassige PC-Technik mit atemberaubender Beleuchtung.

Der ukrainische Entwickler 4A Games benutzt dafür seine hauseigene Grafikengine. Hoffentlich können da die noch nicht gezeigten Fassungen für PS3 und Xbox 360 halbwegs mithalten.

Fakten:

  • Ego-Abenteuer mit Action- und Horror-Elementen
  • apokalyptisches Szenario
  • Mutanten, Dämonen und Geistererscheinungen sorgen für Nervenkitzel
  • komplexes Tunnelsystem unter Moskau
  • dichte Atmosphäre
  • verfeindete Fraktionen bekriegen sich
  • detaillierte Grafik auf höchstem Niveau
  • erscheint voraussichtlich 2013 für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Thomas Stuchlik

Entwickler 4A Games schafft es mal wieder: Auch das zweite Metro bleibt seiner Linie treu und liefert ein beklemmendes Bildschirmerlebnis ab. Das apokalyptische Szenario bringt nicht nur Atmosphäre sondern auch so manchen Schockmoment. Vor allem Überraschungsangriffe aus dem Dunkel und Geistererscheinungen sind nichts für schwache Nerven.

Auch technisch gibt sich Metro Last Light keine Blöße. Lediglich beim linear vorgegebenen Spielablauf bin ich gespannt. Gespannt, ob das vielversprechende Abenteuer nicht in eine Rennerei von Punkt A nach Punkt B verkommt. Doch erst 2013 wissen wir mehr.

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