Vorschau Fifa 13: Wir haben es schon angespielt

von Olaf Bleich (30. Mai 2012)

2012 ist ein großes Fußballjahr. Deutschland verliert gegen die Schweiz. Im Sommer tobt die Europameisterschaft. Ach ja, Fifa 13 kommt auch noch!

Im Kopfballduell entscheidet nicht allein die bessere Position, auch die körperliche Kraft spielt eine Rolle.Im Kopfballduell entscheidet nicht allein die bessere Position, auch die körperliche Kraft spielt eine Rolle.

Seit dem ersten Auftritt im Jahr 1993 liefert EA Sports beinahe alljährlich ein neues Fifa ab. Mal mehr und mal minder innovativ. Im vergangenen Jahr stimmte das Paket: Fifa 12 war eines der erfolgreichsten Spiele überhaupt und wischte mit dem großen Konkurrenten Pro Evolution Soccer 2012 förmlich den Boden auf.

Die Erwartungen an Fifa 13 sind also immens. Und dennoch sollte niemand eine Palastrevolution erwarten.

Fifa 13 spielt sich anders, aber im Kern sind die Veränderungen eher feiner Natur. EA Sports betreibt in diesem Jahr eine krude Mischung aus ideenreichem Realismus und letztem Feinschliff.

Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass ihr mit Fifa 13 einen müden Abklatsch bekommt. Ganz im Gegenteil: EA Sports arbeitet wie Ottmar Hitzfeld akribisch die Fehler der vergangenen Saison auf und das Spiel präsentiert sich in einer erstaunlich guten Form.

Mittlere Reife

Die größte Schwäche von Fifa 12 war zweifellos die müde künstliche Intelligenz der Mitspieler. Stürmer liefen sich nicht richtig frei.

Das neue Freistoßsystem: Bis zu drei Schützen können Anlauf nehmen und Finten ansetzen.Das neue Freistoßsystem: Bis zu drei Schützen können Anlauf nehmen und Finten ansetzen.

Häufig standet ihr allein auf weiter Flur. Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei. Bereits nach wenigen Spielminuten auf dem Rasen bemerkt ihr, wie viel Bewegung plötzlich im Spiel herrscht.

Kaum am Ball rennen die Mitspieler an euch vorbei, winken und bieten sich für ein Zuspiel an. So funktioniert das Umschalten von Abwehr auf Angriff deutlich schneller und flotte Tempogegenstöße werden gefährlicher.

Gerade Stürmer schieben sich nun häufiger in den Rücken der Abwehr und kreuzen in den Strafraum. Eine sogenannte Off-the-Ball-Kontrolle wie in Pro Evolution Soccer gibt es zwar nicht. Aber wie bei Fifa 12 könnt ihr weiterhin Mitspieler zu Doppelpässen ermutigen und somit das Angriffsspiel forcieren.

In der Vorschau-Version ist die künstliche Intelligenz der Mitspieler noch ein wenig übermotiviert. Daher laufen die wuseligen Gesellen häufiger ins Abseits, als euch und EA Sports lieb sein kann. Aber an dieser kleinen Schwäche wollen die Kanadier in den nächsten Wochen noch arbeiten.

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