Vorschau Fifa 13 - Leichter dribbeln, Fakten und Meinung

Leichter dribbeln

Wendige Offensivleute wie Özil oder Messi unterliegen der neuen Körperlichkeit von Fifa 13 aber nicht chancenlos. Ähnlich wie in Fifa Street richten sich Angreifer nun automatisch zu ihrem Verteidiger aus und können durch einfache Stickbewegungen flink an den Manndeckern vorbei ziehen. Dieses System funktioniert bereits jetzt erstaunlich gut und sorgt dafür, dass die Dribblings viel intuitiver daherkommen als noch im Vorjahr.

Ibrahimovic setzt im Zweikampf seinen Körper ein.Ibrahimovic setzt im Zweikampf seinen Körper ein.

Doch wo gefummelt wird, da gibt es auch Fouls. Bei Freistößen in Tornähe habt ihr nun zusätzliche Möglichkeiten.

Als Schütze könnt ihr gar bis zu drei Spieler am Punkt platzieren und zu gleich mehreren Täuschungen ansetzen. Hier bedient EA Sports besonders die Profis, die gerne an Standardsituationen herumtüfteln.

Als verteidigende Mannschaft erweitert ihr eure Mauer um zusätzliche Spieler und könnt die Abwehrreihe sogar in Tippelschritten nach vorne ziehen. Aber lasst euch nicht vom Schiri erwischen. Übertreibt ihr es, kassiert der von euch ausgewählte Spieler die gelbe Karte.

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Fakten:

  • erweitertes Freistoßsystem inklusive Kontrolle über die Mauer
  • First Touch Control: Spielern verspringen Bälle abhängig von der Präzision des Anspiels und dem eigenen Talent
  • freies Passsystem
  • intuitive und halbautomatische Dribblings, inspiriert durch Fifa Street
  • deutlich agilere Computer-Mitspieler
  • Zweikämpfe unter Berücksichtigung von Gewicht und Stärke
  • verfeinerte Schiedsrichter- und Torhüter-KI
  • erscheint voraussichtlich im Herbst 2012 für PC, Playstation 3, Xbox 360, Wii, PS Vita, 3DS, und iPhone

Meinung von Olaf Bleich

Fifa 13 spielt sich ganz gewaltig anders! Gerade die freien Passkontrollen und die verspringenden Bälle sorgen anfangs für mächtig Unruhe im eigenen Angriffsspiel. Schließlich musste ich mich plötzlich mit ganz neuen Schwierigkeiten auseinander setzen und darauf reagieren.

Flügelwechsel oder die berühmten hohen Pässe in den Lauf werden dadurch deutlich entschärft. Flotter One-Touch-Football dagegen gewinnt an Bedeutung hinzu.

Fifa 13 macht vielleicht nicht ganz so große Schritte wie es Fifa 12 im vergangenen Jahr tat. Aber trotzdem marschiert EA Sports in die richtige Richtung.

Fifa wird immer mehr zum anspruchsvollen Fußball-Kick, bei dem nicht nur schnelle Reaktionen, sondern auch Übersicht und Spielverständnis gefragt sind. Ich bin sehr gespannt, wie Konami und Pro Evolution Soccer in diesem Jahr auf EA Sports' Klassenprimus reagieren.

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