Test Dirt Showdown - Noch mehr Modi im Online-Mehrspielermodus, Fakten und Meinung

Unfälle ohne "Wumms"

Die Inszenierung ist auf gewohnt hohem Dirt-Niveau. Viel besser als Dirt 3 sieht es nicht aus, aber was gibt es da noch groß zu verbessern? Das Schadensmodell, dachte sich zumindest Codemasters. Darum wackeln Stoßstangen und Türen jetzt noch glaubwürdiger.

Sieht stark aus, aber klingt nicht so: Frontalcrash.Sieht stark aus, aber klingt nicht so: Frontalcrash.

Bei einem anderen wichtigen Teil spektakulärer Zusammenstöße schlampen die Entwickler allerdings: bei den Geräuschen. Egal, wie viele Autos sich gerade auf dem Bildschirm ineinander verkeilen, aus den Lautsprechern kommen nur lasche Töne, die eher an umfallende Papierkörbe erinnern.

Darum vermitteln die Rammstöße in Spielen wie Need for Speed - Hot Pursuit oder Driver - San Francisco ein viel befriedigenderes Gefühl.

Die rockige Musikauswahl passt prima zum Spiel. Wen der etwas nervige Kommentator stört, der kann ihn in den Audio-Optionen ausstellen.

Noch mehr Modi im Online-Mehrspielermodus

Schon im Einzelspielermodus gibt es eine bunte Auswahl an Spielmodi. Im Mehrspielermodus kommen noch ein paar hinzu: eine sogenannte Checkpoint-Jagd, eine Art Katz-und-Maus-Spiel und das klassische "Hol-die-Flagge".

Fast alle Modi gibt es auch im Mehrspieler-Part.Fast alle Modi gibt es auch im Mehrspieler-Part.

Diese und die Arena-Modi eignen sich besonders gut für hitzige Mehrspielerpartien. Bei den Rennen sorgen fiese Dreher und Unfälle an Kreuzungen häufig für Frust. Mit schnelleren Zurücksetz-Mechanismen wären Pechvögel weniger schlimm dran.

Lobenswert ist die Option, mit geteiltem Bildschirm zu zweit an einer Konsole fahren zu können. In dieser Disziplin ist Showdown der Konkurrenz von FlatOut Ultimate Carnage und Ridge Racer Unbounded weit voraus. Bis zu 6 Computergegner dürft ihr mit ins Rennen schicken, damit die Arenen nicht zu leer sind.

Fakten:

  • bunt gemischte Spielmodi
  • anspruchsloses Fahrverhalten
  • einstellbarer Schwierigkeitsgrad
  • geteilter-Bildschirm-Modus für 2 Spieler
  • passende Musik
  • nur maximal 7 menschliche oder Computer-Gegner
  • viele Strecken schon aus den Vorgängern bekannt
  • schwache Sound-Effekte bei Unfällen

Meinung von Moritz Hornung

Nach den ersten Bildern dachte ich, da kommt eine Art Neuauflage des legendären "Destruction Derby" auf uns zu. Aber hinter der rauen Fassade steckt letztendlich ein harmloses Rennspiel.

Die Arena-Kämpfe kommen der schwachen Sound-Effekte und einer trägen Physik wegen ziemlich unspektakulär daher. Außerdem sorgen 8 Autos im Rennen einfach nicht für das nötige Chaos.

Wer allerdings ein unkompliziertes Arcade-Rennspiel sucht und gerne online zockt, dem bietet Showdown viel Platz zum Austoben. Denn gerade in den unkonventionellen Online-Modi liegt das größte Spaß-Potential. Besitzer des Vorgängers Dirt 3 seien jedoch gewarnt - viele der Inhalte haben die Entwickler einfach recycelt.

79

meint: Anspruchsloses, aber grundsolides Arcade-Rennspiel mit toller Optik und gelungenem Mehrspieler-Modus.

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