Vorschau E3 2012 - Tugenden eines Schleichspiels

Die Kampfmaschine will Blut sehen

Ihr habt es euch sicher schon gedacht: Bei dem Maskierten handelt es sich um keinen anderen als Geheimagent Sam Fisher. Den hat der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika persönlich beauftragt, sich um eine neue terroristische Bedrohung zu kümmern.

Die "Killing Motion" erlaubt Fisher mehrere Gegner fast parallel auszuschalten.Die "Killing Motion" erlaubt Fisher mehrere Gegner fast parallel auszuschalten.

Mehrere sogenannte Schurkenstaaten haben Terrorziele in Amerika auf eine schwarze Liste (Englisch: Blacklist) gesetzt. Zu diesem Zweck formiert ihr die geheime Kampfeinheit "4th Echelon" und reist quer durch die halbe Welt.

In der Hintergrundgeschichte schwingt wieder jede Menge Patriotismus mit. Die Welt eines Tom Clancy funktioniert offenbar am besten, wenn die Linie zwischen Gut und Böse nicht verwischt.

Doch zurück zum Geschehen. Ähnlich wie bei Hitman - Absolution riecht es im Spiel plötzlich verflixt nach Red Dead Redemption.

Sam Fisher beherrscht die Gabe, seine Ziele vorab anzuvisieren. Ihr lenkt ein Fadenkreuz über den Schirm und markiert damit die Kerle.

Sobald ihr per Knopfdruck den Kugelhagel startet, explodiert Fisher regelrecht. "Killing Motion" (tödliche Bewegung) taufen die Entwickler seinen Blutrausch, bei dem der Ton kurz aussetzt und sich das Spiel anfühlt, als ob Rambo die Taste für den schnellen Vorlauf durchdrückt.

Der gemächliche Schleicher Sam verwandelt sich sozusagen in den Rasenmähermann und fegt wie vom Hafer gestochen wild ballernd durch das Geschehen, bricht durch Haustüren und rutscht über Motorhauben. Wenig später liegt der Rest leblos am Boden. Fisher: 4 - Terroristen: 0.

Tugenden eines Schleichspiels

Im Straßenverkehr sind Schleicher die Pest. Bei Computerspielen sieht die Sache anders aus. Schleichen gehört dort zum guten Ton.

Sam erledigt die Gegner am Boden mit Schockerpfeilen.Sam erledigt die Gegner am Boden mit Schockerpfeilen.

Kultiviert haben diesen Trend Meisterwerke wie Thief - Deadly Shadows , Tenchu , Metal Gear Solid und nicht zuletzt Splinter Cell. Splinter Cell - Blacklist nutzt ebenfalls die in den vergangenen Jahren liebgewonnen spielerischen Feinheiten des Genres.

Ihr seht mit einer Art Röntgenblick eure Gegner besser, dürft sie von hinten lautlos ausschalten, huscht von Deckung zu Deckung, späht mit Technikschnickschnack unter Türspalten durch und so weiter. In der Demonstration gibt es eine Szene, bei der ihr eine Leiche in einer Wasserlache platziert.

Damit lockt ihr zwei seiner Kumpanen an. Sobald sie in der Pfütze stehen, grillt ihr die beiden von einem Dach aus mit einem elektrischen Pfeil. Eure Ausrüstung wertet ihr zwischen den Levels auf. Es gibt etwa Schuhe, die Sams Schritte dämpfen oder Schutzwesten für mehr Energie.

Die erwähnte Minikamera für die Türspalten und Ecken erkennt sogar die Gesichter der Feinde und gleicht sie per Datenbank ab. Nachdem ihr das Fußvolk ausgeschlossen habt, entdeckt ihr mit den Worten "Übereinstimmung: Jadid" eure aktuelle Zielperson.

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Tags: E3 2012  

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