Vorschau E3 2012 - Folter und Luftschläge, Ballern wie bei Modern Warfare

Folter und Luftschläge

Besagten Jadid verhört ihr übrigens gleich im Anschluss mit Methoden, von denen der amerikanische Präsident hoffentlich nichts weiß. Im Handgemenge verpasst ihr Jones einen Kopfstoß, brecht dem schreienden Mann mit eurem Stiefel das Bein als er am Boden liegt.

Mister Jadid (rechts) erweist sich im Verhör als harte Nuss.Mister Jadid (rechts) erweist sich im Verhör als harte Nuss.

Dann rammt ihr sein Gesicht in eine Scheibe. Ganz schön derbe. Vielleicht braucht Herr Fisher mal ein Antiaggressionskurs?

Überhaupt trägt der Herr besonders mit seinem Messer dick auf. In der kurzen Demonstration des Spiel stoßt ihr die Klinge mehrfach in fremde Brustkörbe, dreht sie zu Befragungszwecken noch langsam in der Wunde.

Mit dem linken Zeigefinger schlagt ihr eure Geisel bewusstlos, mit dem rechten Zeigefinger schickt ihr sie ins Land der Toten. Mit virtuellem Blut spart das Spiel aktuell nicht. Auch Hunden, die euch ertappen, brecht ihr kurzerhand das Genick.

Diese Behandlung bleibt Jadid erspart. Immerhin. "Warte eine Sekunde", fleht der Typ als ihr ihm die Pistole ans Kinn presst. "Du Arschloch, ich bin vom MI6". MI6, der britische Auslandsgeheimdienst? Was hat der mit eurer Operation am Hut? Über Funk schaltet sich Grim ein.

"Grim", das steht für Anna Grimsdottir. Sie ist die Stimme auf eurem Knopf im Ohr. Die Dame füttert Sam von eurer fliegenden Flugzeug-Festung namens Fort Echolon fortwährend mit Informationen.

Auch dürft ihr sie ab und an zu Hilfe rufen. An einer Stelle setzt euch etwa ein Maschinengewehrschütze schwer zu.

Einen kurzen Funkspruch, eine Rakete und eine dicke Explosion später, steht euch der Weg frei. "In jeder Karte haben wir drei bis vier Punkte eingebaut, bei denen ihr euch von Echolon Unterstützung holen dürft", verrät Beland.

Ballern wie bei Modern Warfare

Ziele markieren, mit Flugdrohnen per Fadenkreuz Feinde ausradieren, Luftschläge, Explosionen - auf den ersten Blick wirkt Blacklist stellenweise fast wie Modern Warfare. Ein Sam Fisher, der blind aus der Deckung heraus feuert, hat nicht mehr viel mit dem unauffälligen Gentleman-Agenten im Stil von Mission Impossible gemein.

Aus der Deckung kommt Fisher kaum unverwundet heraus. Zeit für einen Luftschlag durch Grim.Aus der Deckung kommt Fisher kaum unverwundet heraus. Zeit für einen Luftschlag durch Grim.

Doch ob ihr es so weit kommen lasst, bleibt allein euch überlassen. Die Entwickler möchten euch angeblich nur "alle Optionen in die Hand geben".

Schließlich sei Sam Fisher ein moderner Geheimagent, dem Zugriff auf derlei Kriegsspielzeug und Vorgehensweisen zusteht. "Wenn ihr das Messer für den Level nicht ausrüstet, könnt ihr eben nicht lautlos töten", fasst Beland trocken zusammen.

Ihr entscheidet, doch was sich in der Praxis als praktikabler und vor allem unterhaltsamer erweist, steht noch in den Sternen. Zumindest Beland ist sich sicher, dass euch sein Spiel gefallen wird:

"Sam ist wieder da. Für mich ist das alleine das Aufregendste überhaupt." Der Rest freut sich in jedem Fall auf ein Kooperativ-Spielerlebnis, das schon Splinter Cell - Conviction zu etwas Besonderem erhoben hat.

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Tags: E3 2012  

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