Vorschau Assassin's Creed 3: Halbblut auf hoher See

von Olaf Bleich (06. Juni 2012)

Täuschen, tarnen und Bötchen fahren? Ubisofts neuer Vorzeige-Assassine Connor wandelt auf der Spielemesse E3 auf den Spuren von Captain Jack Sparrow.

Reiten, klettern, Schiffe steuern - Connor ist vielseitig interessiert.Reiten, klettern, Schiffe steuern - Connor ist vielseitig interessiert.

Eigentlich war doch die Geschichte für Assassin's Creed 3 klar: Der neue Held Connor ist Halb-Mohikaner und lebt zu Zeiten der Amerikanischen Revolution.

In seiner Kindheit taten die britischen Invasoren ihm und seinem Volk schreckliche Dinge an. Daraufhin schloss er sich dem Bund der Assassinen an, um Rotröcken und Templern gleichermaßen in den Allerwertesten zu treten.

Jeder hatte mit dem Standardprogramm von Assassin's Creed - Revelations gerechnet: Jede Menge Attentäter-Missionen, diesmal in Städten und sogar in Wäldern. Dazwischen galoppiert ihr mit Pferden über die Schlachtfelder oder probiert euch als Führer einer Kutsche.

Was Ubisoft allerdings auf der E3 präsentiert, hatte niemand erwartet: Connor, formschön in blauer Marineuniform, steht auf dem Deck der Aquila, einem gewaltigen Kriegsschiff. Er ist aber nicht dort, um seinem schmutzigen Mörderhandwerk nachzugehen.

Nein, Connor ist wie Russel Crowe in Master and Commander der Kapitän und Befehlshaber des Schiffs.

Legt euch in die Riemen, Männer!

Geradezu majestätisch stapft Connor über die Planken der Aquila. Um ihn herum arbeiten die Matrosen an Bord, schleppen Fässer und kontrollieren die Bordkanonen.

Connor hinter dem Ruder der Aquila.Connor hinter dem Ruder der Aquila.

An der Reling lehnend blickt der Halbindianer durch sein Fernglas und schaut weit über das Wasser zu einer Meerenge. In der Ferne erblickt er Kanonenrauch und von dem Dröhnen aufgeschreckte Möwen.

Die Sichtweite ist beeindruckend und spätestens wenn das Schiff in See sticht, wird deutlich, wie viel Mühe Ubisoft in diesen Abschnitt gesteckt hat. Das Boot ist vollständig kontrollierbar. Connor klemmt sich hinter das Ruder, dreht und wirbelt daran herum.

Richtungswechsel erfolgen - im Vergleich zu Sid Meiers Pirates! - vergleichsweise träge. Der Wellengang hat ganz offensichtlich großen Einfluss auf die Navigation des Schiffs.

Steife Brise

Das Wetter hat ebenfalls massiven Einfluss auf die Steuerung der Aquila. Die Wetterbedingungen ändern sich im gezeigten Material sehr schnell. Vor der Küste erfreut sich Connor noch an strahlendem Sonnenschein.

Die Wetterbedingungen ändern sich während der Schlacht.Die Wetterbedingungen ändern sich während der Schlacht.

Kaum auf das offene Meer hinausgeschippert, schlägt das Wetter und damit auch die Stimmung um. Schwarze Wolken türmen sich auf, der Wellengang wird stärker.

An einigen Stellen spürt man förmlich, wie sich das Schiff gegen die Gewalt der Wassermassen stemmen muss und kurz vor dem Kentern steht. Connor kreuzt in den Seegang hinein und rast förmlich in die Wogen. In diesen Abschnitten solltet auch ihr seefest sein, damit euch nicht übel wird.

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Tags: E3 2012  

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