Vorschau E3 2012 - Fakten und Meinung

Eine schlagende Kraft

Für den größten Bruch in dem bislang so linearen Spielablauf von Black Ops 2 sorgen aber die sogenannten "Strike Force"-Missionen. Denn abhängig von eurem Abschneiden in diesen Aufträgen, verändert ihr auch die Hauptgeschichte selbst.

Teamwork zahlt sich aus.Teamwork zahlt sich aus.

In den "Strike Force"-Leveln seid ihr Soldat und Kommandant in einer Person. Ihr kämpft also auf dem Schlachtfeld, gebt aber gleichzeitig Befehle. Im Überblicksmodus verteilt ihr Wegpunkte, schaut wie sich eure Kameraden machen und versorgt die Truppe mit Verstärkung oder schickt Drohnen ins Gefecht.

Ein Tastendruck genügt und ihr schlüpft sofort wieder in die Uniform eines eurer Soldaten. Die Areale sind dabei deutlich weitläufiger als in der Kampagne und noch dazu frei erkundbar.

Die Entwickler haben sich hier sogar zum Begriff "Sandbox" hinreißen lassen. Niemand sollte ein Grand Theft Auto 4 erwarten, aber zumindest bietet euch das Spiel verschiedene Lösungsansätze für die Missionen an.

Fakten:

  • spannendes Zukunftsszenario mit Anspielungen und Charakteren aus dem Vorgänger
  • Schauplatz des Spiels sind unter anderem Los Angeles und Singapur
  • zahlreiche Fahr- und Flugeinsätze
  • futuristisches Waffenarsenal und zahlreiche Hilfsmitteln
  • erstmals steuerbare Fahrzeuge statt vorgefertigter Abschnitte
  • "Strike Force"-Missionen beeinflussen die Spielgeschichte
  • erstmals nicht-lineare Missionen
  • Koop-Zombie-Modus sowie weitere Mehrspieler-Optionen
  • 60 Bilder pro Sekunde auf allen Plattformen
  • erscheint voraussichtlich am 30. November 2012 für PC, Xbox 360 und PS3

Meinung von Olaf Bleich

Zwei Herzen schlagen beim Anblick von Call of Duty - Black Ops 2 in meiner Brust. Das eine bumpert: "Ja, bitte mehr davon." Das andere: "Nicht schon wieder!"

Das auf der E3 vorgestellte Demo-Material aus der Kampagne überzeugte mich nicht wirklich. Der übliche Hollywood-Bombast, mit dem Call of Duty die Spieler schon in den vergangenen Jahren unterhalten hat. Und inzwischen nagt wirklich der Zahn der Zeit ganz gewaltig am Spielkonzept und an der Technik selbst.

Allerdings gibt es auch einen Hoffnungsschimmer: Fernab von Explosionen und heißem Blei sind es die Entscheidungsfreiheit und die "Strike Force"-Missionen, die ganz besonders neugierig machen.

Welchen Einfluss haben sie auf die Geschichte und welchen auf die Aufträge selbst? Hier versteckt sich für Call of Duty bislang ungenutztes Potenzial, das so manchen Kritiker mundtot machen könnte.

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Tags: E3 2012  

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